Sven Bender: "Gerade bei Verletzungen lernt man etwas über sich"

Sven Bender: "Gerade bei Verletzungen lernt man etwas über sich"

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Der Dortmunder Fußball-Profi Sven Bender, Zwillingsbruder von Lars Bender, begegnet seinem Job mit sehr viel Demut und Dankbarkeit.

von Nena Schink

Auch erfolgreiche Menschen haben klein angefangen. Was ihnen auf diesem Weg geholfen hat, wer als Vorbild taugt und was der beste Rat ihres Lebens war, beantworten sie uns. Diese Woche: Fußball-Profi Sven Bender.

WirtschaftsWoche Coach: Wer sind Ihre Vorbilder?

Sven Bender: Ich habe kein wirkliches Vorbild, aber mein Bruder (Lars Bender, Spieler bei Bayer Leverkusen, Anmerkung Redaktion) und ich haben uns immer an verschiedenen Persönlichkeiten orientiert, zum Beispiel Roger Federer. Er konnte seine Erfolge immer wieder bestätigen und hat dabei etwas sehr bodenständiges. Bodenständigkeit ist etwas sehr wichtiges. Für ein gutes Miteinander sogar ein Muss.
Was ist der beste Ratschlag, den Sie jemals bekommen haben?
Da gab es viele gute Ratschläge von klein auf. Ein Ratschlag ist definitiv: Man kann auch mal einen schlechten Tag haben, aber man kann immer kämpfen! Und immer versuchen alles aus sich rauszuholen. Das habe ich versucht – und nicht nur im Sport. Der zweite wichtige Ratschlag ist: Bleib dir selbst treu. Man sollte nicht jedem Trend hinterherlaufen und sich nicht verbiegen lassen.

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Zur Person

  • Sven Bender

    Sven Bender, 27, ist Fußballer und steht bei Borussia Dortmund unter Vertrag. Bender, dessen Zwillingsbruder Lars bei Bayer 04 Leverkusen spielt, kickt auch für die deutsche Fußballnationalmannschaft.

Was haben Sie aus Ihrem allerersten Job gelernt?
Ich bin mit 16 Profifußballer geworden und habe gelernt: Man lernt nie aus. Es ist sehr wichtig fleißig zu sein und sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Dran bleiben ist wichtig, auch wenn man mal verletzt sein sollte. Sich selber motivieren zu können ist essenziell. Immer wieder aufzustehen und weiter zu kämpfen. Selbst in einer Verletzungsphase lernt man etwas über sich selbst.
Das zweite was ich durch meine Teilnahme an Olympia 2016 lernen durfte ist: Sport verbindet. Es war ein unglaubliches Erlebnis für uns. Was mir extrem gut gefallen hat war die Authentizität, welche im Sport einfach nicht alltäglich ist. Olympia ist etwas Besonderes, weil es egal ist wer man ist, woher man kommt, oder welche Hautfarbe jemand hat. Alle sind fair gegeneinander angetreten und haben sich fair die Hand gereicht.

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