In Deutschland fehlen so viele Ingenieure wie noch nie. 24.000 Ingenieurstellen haben Unternehmen im Juni ausgeschrieben, ein Rekord. Doch die meisten blieben unbesetzt, weil die passenden Bewerber fehlen. Analog dazu erreicht die Zahl arbeitsloser Ingenieure mit 23.500 ein historisches Tief. Dahinter steckt ein langfristiger Trend. Die Zahl arbeitsloser Ingenieure sinkt bereits seit mehr als zehn Jahren. Damals war sie dreimal so hoch. Seit einigen Jahren sinkt zudem die Zahl der Studenten. Der Anteil von Frauen unter Ingenieuren ist mit etwa zehn Prozent ohnehin ein Desaster. Dieses explosive Gemisch kann zu einem dauerhaften Fachkräftemangel führen. Sicher ist das auch selbst verschuldet. Erst heute bemühen sich viele Firmen, für Bewerber attraktiver zu werden. Sie feilen an ihrem Image, kooperieren mit Universitäten und intensivieren die Begabtenförderung. Aber die Unternehmen werden das nicht alleine schaffen. Wir brauchen erleichterte Zuwanderung, Technik als Schulfach wie etwa in Großbritannien, Investitionen in die Weiterbildung älterer Arbeitnehmer und stärkere Anreize, Ingenieurwissenschaften zu studieren.
Philipp Rösler und ein Airbus voller Internet-Gründer sind unterwegs ins Silicon Valley. Die Jungunternehmer versprechen...
























