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Führungskräfte: Großunternehmen werden Frauenquote verfehlen

von Jochen Mai, Daniel Rettig, Jürgen Berke und Manfred Engeser

Das Ziel der Bundesregierung ist klar: Bis zum Jahr 2015 sollen 30 Prozent der Führungsposten mit Frauen besetzt sein. Die deutsche Wirtschaft kann das nicht schaffen.

Von den 76 Vorstandsverträgen, die bis Ende 2013 in den 30 Dax-Unternehmen auslaufen, gibt es gerade mal bei 14 eine Chance, dass eine Topmanagerin in das höchste Führungsgremium aufrückt. Das geht aus einer Umfrage der WirtschaftsWoche bei führenden deutschen Personalberatern hervor. Damit kämen die Dax-Unternehmen bei Neubesetzungen auf eine Quote von mageren 18 Prozent, also weit weniger als die politisch gewollten 30 Prozent.

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Um das Quotenziel bis 2015 überhaupt zu erreichen, müssten ab sofort wenigstens 30 Prozent aller frei werdenden Stellen an Frauen vergeben werden. Bei einigen Großunternehmen wie zum Beispiel BMW, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Post, Münchner Rück, RWE und Siemens laufen besonders viele Vorstandsverträge in den nächsten zweieinhalb Jahren aus. Dort könnte allenfalls auf dem Posten des Personalvorstands eine Frau nachrücken.

3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 27.07.2011, 12:26 UhrAnonymer Benutzer: Christian

    ich finde diese ganze Diskussion sinnlos. Es zählt einzig und allein LEiSTUNG. Etwas zu machen für die "Quote" ist ja wie im privat fernsehen. Als nächstes kommt dann noch der muss behinderte & Schwule im Vorstand obwohl die ausgewählten vielleicht gar nicht geeignet sind. Wenn jemand gut ist ist der gut, dann spielt auch das Geschlecht keine Rolle.

  • 24.07.2011, 02:04 UhrAnonymer Benutzer: MV

    Also bei uns im Werk haben ab bereichsleiter aufwärts alle Glatzen. ich bin für eine "politisch gewollte" Quote von mindestens 30% Führungskräfte mit vollem Haar! Außerdem sind 100% Christen und 0% sind Schwerbehinderte und ebenfalls sind 0% schwul! DAS ist mindestens ein genau so wichtiges Problemfeld wie die Frauenquote. Es herrscht hier einfach kein ausreichendes Problembewusstsein. Die unterschiedlichen Schuhgrößen und ihr Proporz bei Führungskräften wurden noch gar nicht erfasst. Was also, wenn am Ende auch hier unterschiedliche Verteilungen zum bunten gesellschaftlichen Spektrum messbar wären?

  • 16.07.2011, 19:40 UhrAnonymer Benutzer: mathias

    Reicht es nicht,das Frauen mit Kochtopffobie die Richterstühle
    belagern ?

    Zwei blondinen im Porsche= Dumm Dumm Geschoss

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