Der britische Generalkonsul in Düsseldorf, Malcolm Scott, versteht es nicht, welche Vorurteile gegenüber Großbritannien...
Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen
4 KommentareJa so ist es ! Nur noch Raffies.
ich kaufe mir kein "Deutsches" Auto mehr.
Was für ein tendentiöser Artikel ! Jeder tarifliche Angestellte (Metall- und Elektro) im bereich E10-E13 verdient (inkl. LZ-Zulage) ca. 38.000 bis 50.000 € ! Warum vergleichen die Medien immer Geschäftsführer von Großbanken ab 300.000 €/a mit tarifl. Angestellten ? bin selbst Leitender bei einem nicht-europ. Global Player und habe knapp 85.000 € Jahresgehalt und fühle mich für die Verantwortung, die ich jeden Tag wahrnehme bestimmt nicht überbezahlt ! im Gegenteil - für die bemerkungen meiner gut bezahlten Mitarbeiter, die ich mir manchmal anhören darf, würde ich von meinem Vorgesetzten mglw. achtkantig rausgekickt. Aber die Herren Angestellten sind ja allseits beschützt und hofiert von allerlei Parteien und Gewerkschaften. Und wer neidisch ist, möchte doch bitte mal mit dem Nettolohnrechner ermitteln, was bei o.g. Gehalt übrig bleibt. Spätestens beim Anblick der Abgabenlast dürften die meisten erblassen. Diese ganze Diskussion und Gegenüberstellung ist neidgetrieben und wenig hilfreich. Denn ich z.b. habe ein Einser-Abitur hingelegt, mir nach 9 Semestern ein Universitätsdiplom erarbeitet und mit 26 Jahren in einer 50-Mann-Firma die Hörner abgestoßen - für seinerzeit 4000 DM im Monat. Und wer jetzt immer noch die Kklappe aufreißt, soll ersteinmal zeigen, was er im Leben (jobmäßig) geleistet hat !
ich bin weltweit für eine deutsche frima tätig und bekomme dafür das ich nur in meinem urlaub zuhause bin nicht mal das was jener vorposter da oben so toll erarbeitet hat.dazu ist zu sagen das da keiner fragt ob meine mitarbeiter mist gebaut haben da ist immer der firmenvertreter dran und der hat immer 100% zu liefer nwas gefordert ist. ob mit bauern vom feld oder deutschen facharbeitern. also heul dich wo anders aus du muttikind.
Mal so aus dem eigenen Erfahrungsschatz geplaudert.
Als ich 2001 mehr oder minder vom Studium weg bei einem deutschen Autohersteller begonnen habe, bekam ich 54 t€ (nach offizieller DM Euro Umrechnung) üblich waren seinerzeits ca. 43 t€.
bei einer inflationsrate von 7% verdoppeln sich die Summen innerhalb von 10 Jahren. bei 5% sind wir bei Faktor 1,6. in den offiziellen Warenkörben telefoniert man vermutlich sowieso noch mit bakelitt-Telefonen von der Deutschen Post - ohne AG - mit Antragsformular.
bei mehr als 50% Abzügen und 19% Märchensteuer sind wir der Planwirtschaft heute näher als der Marktwirtschaft. Von einer freien Verfügbarkeit meines Einkommens kann kaum mehr die Rede sein. Totale staatliche Fremdbestimmung träfe den Kern der Sache besser.
Wenn sich das deutsche Einkommensniveau für Absolventen heute fast 10 Jahre später noch immer in diesen Dimensionen befindet, ist irgendwas mächtig schief gelaufen im Staate Dänemark. Wollen wir damit junge Leute zum Studium motivieren? oder zum einschlagen der Verwaltungsbeamtenlaufbahn? Wahlweise zum Auswandern für all diejenigen die mit Kaffee kochen, blümchen gießen und Ressortzuständigkeiten verteitigen nichts am Hut haben?
Und "Raffies" hat vollkommen recht. Solange sich das Mittelmanagement mit ein paar Euro ruhig stellen läßt und lieber nach unten tritt und oben buckelt, wird sich daran auch nichts ändern.
Die deutsche Automobilhörigkeit und sein Altersstarrsinn wird diesem Land noch Kopf und Kragen kosten - zumindest aber die Jugend.
Der britische Generalkonsul in Düsseldorf, Malcolm Scott, versteht es nicht, welche Vorurteile gegenüber Großbritannien...
Kommentare zu: Die Schere bei den Einkommen geht weiter auseinander
zum Artikel