Gehaltstest: Führungskräfte sahnen ab

Gehaltstest: Führungskräfte sahnen ab

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Unterschiede beim Gehalt wachsen

Wer verdient wie viel? Der große Gehaltstest der WirtschaftsWoche und der Vergütungsberatung Personalmarkt vergleicht die Einkommen von 474 Berufen und Positionen. Vor allem Manager profitieren - trotz Krise.

Das Thema Gehalt birgt in Deutschland immer Sprengstoff. Zum einen redet niemand gerne offen über sein Einkommen, zum anderen lässt sich an den Gehältern prima ablesen, wie gut es einem Land geht und wie es um die Gerechtigkeit bestellt ist. Vor einigen Wochen verkündete das Statistische Bundesamt, dass die deutschen Arbeitnehmer im Krisenjahr 2009 real immer weniger verdienen. Aktuell liegt das durchschnittliche Bruttojahreseinkommen bei 27.648 Euro.

Müssen Einsteiger, Berufserfahrene und Führungskräfte weiter verzichten? Was können Sie verlangen? Antworten liefert der exklusive Gehaltstest, den die WirtschaftsWoche zusammen mit der Hamburger Vergütungsberatung Personalmarkt erstellt hat. Eine Tabelle listet 474 Basisgehälter auf - vom Geschäftsführer einer Bank über den Marketingchef eines Softwareunternehmens bis zum Sachbearbeiter einer Zeitarbeitsfirma.

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Führungskräfte gewinnen, Absolventen verlieren

Der Gehaltstest offenbart zwei Trends: Führungskräfte gewinnen, Absolventen verlieren. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt der zehn bestbezahlten Fachrichtungen lag nach Personalmarkt-Berechnungen im Jahr 2009 bei 39.565 Euro, 2010 sind es 39.971 Euro – ein Plus von nur einem Prozent. Im vergangenen Jahr lag die Steigerung noch bei 5,2 Prozent.

Ganz anders ist das Bild in den Chefetagen. Geschäftsführer von Banken nehmen in 2010 im Schnitt etwa 371 000 Euro mit nach Hause – drei Prozent mehr als im Vorjahr. Gar 3,4 Prozent Anstieg gönnen sich die Chefs der Automobilindustrie, die 344 500 Euro verdienen. Den größten Gehaltssprung machen jedoch die Geschäftsführer von Pharmaunternehmen, die im Jahresvergleich etwa fünf Prozent plus verbuchen.

Noch deutlicher werden die Unterschiede zwischen Management und Angestellten, wenn man ein paar Jahre weiter zurückblickt. So kamen Absolventen laut Personalmarkt im Jahr 2003 auf ein durchschnittliches erstes Einkommen von 37.432 Euro, in diesem Jahr sind es 38 860 Euro – ein Anstieg von 3,8 Prozent. Fachkräfte verbesserten sich von 47.582 auf 49.561 Euro – ein Plus von 4,2 Prozent.

Und Führungskräfte? Sie verdienten im Jahr 2003 laut Personalmarkt 77 290 Euro, in 2010 sind es schon 88 940 Euro. Ein Unterschied von mehr als 15 Prozent.

Die kompletten Ergebnisse lesen Sie in der nächsten Ausgabe der WirtschaftsWoche, die am kommenden Montag erscheint.

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