Generation Y: Goldene Zeiten für Berufseinsteiger

Generation Y: Goldene Zeiten für Berufseinsteiger

Viel Geld, genügend Jobs: Vor denjenigen, die um 1990 geboren wurden, liegt eine rosige Zukunft. Selbst, dass sie länger arbeiten müssen, ist für die Jungen ein Vorteil.

Mit dem demografischen Wandel gehen grausige Bilder einher: Ein Arbeitnehmer finanziert hunderte Rentner, Städte und Landstriche sind entvölkert - Deutschland stirbt aus. Alles quatsch, sagt eine Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA). Dass die Zahl der Beitragszahler - sprich Kinder - stagniert bis zurückgeht, zweifelt auch das DIA nicht an. Nur werden sie nicht unter ihrer Situation leiden, sag die Experten. Die Generation der um 1990 Geborenen habe zwar in den Sozialsystemen eine deutlich höhere Last zu tragen als deren Eltern. Dennoch könne diese sogenannte "knappe Generation" optimistischer in die Zukunft blicken.

So profitiere die junge Generation davon, dass immer weniger Kinder zur Welt kommen. Der unter anderem daraus resultierende Fachkräftemangel beschere ihnen gute Jobaussichten. Die Autoren der Studie "Die Kinder der Babyboomer", Reiner Braun und Ulrich Pfeiffer, sind sich sogar sicher: "Es wird keine neue Generation Praktikum geben." Selbst der spätere Renteneintritt sei positiv: Da die junge Generation durch verkürzte Schul- und Studienzeiten nun schneller ins Berufsleben startet - und auch noch länger arbeiten muss - habe sie mehr Zeit, viel Geld zu erwirtschaften und zu sparen. "In zehn Jahren gehen die ersten Babyboomer in Rente und die Generation ihrer Kinder wird in den Hierarchien aufsteigen. Ihre Einkommen werden höher ausfallen und steiler ansteigen", so die DIA-Studie.

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Mehr Arbeit und lebenslanges Lernen

Dementsprechend optimistisch blicke diese Generation in die Zukunft. Krise und Arbeitslosigkeit sei ihnen eher fremd. "Sie erwarten weiterhin goldene Jahre mit guten Wachstumsraten, sinkenden Arbeitslosenzahlen und steigenden Löhnen." Allerdings handele es sich bei der sogenannten Generation Y nicht um Träumer, die gedanklich im Schlaraffenland leben. Gute Bildung, lebenslanges Lernen, hartes Arbeiten und Wettbewerb sind für diese Generation selbstverständlich. Lernen und Bildung gelten als wesentlicher Inhalt der Selbstverwirklichung, das Motto der Generation sei "Guter Lebensstandard durch gute Ausbildung."

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Die Verkürzung der Wochenarbeitszeit sei vom Tisch, dafür herrsche der Glaube an Leistung vor. Allerdings setzen die Umfrageteilnehmer nicht auf den Sozialstaat. Sie sagen nicht "Leistung muss sich wieder lohnen", sondern "Leistung wird sich lohnen". Gesetz dem Fall, die Ausbildung stimmt. Diese ebne zusammen mit den eigenen Fähigkeiten den Boden für den Erfolg. Auch an die Vereinbarkeit von Beruf und Familie glaubt die junge Generation. Nur eine Minderheit der Frauen will zugunsten der Karriere auf Kinder verzichten und ein Großteil der Männer will Elternzeit nehmen. Die meisten der ab 1990 geborenen Studienteilnehmer fordern eine radikale Gleichverteilung der Lasten der Kindererziehung.

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