DIHK-Studie: Frauen bei Existenzgründung benachteiligt

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Frauen wagen seltener den Schritt in die Selbstständigkeit, weil sie zuerst das "Unternehmen Familie" managen müssen

von Christian Ramthun

Beim Gang in die unternehmerische Selbstständigkeit sind Frauen benachteiligt. Das berichtet die WirtschaftsWoche unter Berufung auf eine Untersuchung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

Danach stagniert die Zahl weiblicher Existenzgründer seit Jahren bei 30 Prozent – obwohl das Interesse größer ist. So liegt der Frauenanteil bei den Beratungsgesprächen, die die Kammern anbieten, bei 42 Prozent. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, sind Frauen benachteiligt, weil sie zuerst das „Unternehmen Familie“ managen müssten. Sie hätten laut DIHK „weniger Zeit als Männer, für die Gründung Kapital anzusparen und Know-how aufzubauen“. Der Wirtschaftsverband fordert deshalb eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf: „Schließen Kitas schon am frühen Nachmittag, wird das kaum einer vollen Erwerbstätigkeit gerecht, erst recht keiner unternehmerischen Selbstständigkeit.“ Auch müsse in Ganztagsschulen investiert werden. Könnten Frauen so leicht Unternehmen gründen wie Männer, entstünden 50.000 zusätzliche Jobs, schätzt der DIHK.

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