Gründer: "Deutschland braucht mehr Gründer mit Mut!"

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Gründer: "Deutschland braucht mehr Gründer mit Mut!"

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Nicht nur in Berlin, auch im Rheinland können Startups erfolgreich werden

Die deutsche Startup-Szene blüht und zwar nicht nur in Berlin. Doch der Fachkräftemangel und die fehlende Kultur des Scheiterns machen es den jungen Gründern in Deutschland nicht einfach, meint Gerald Schönbucher in seinem Gastbeitrag.

Sie sind zupackend, innovativ und vom Unternehmergeist beseelt, wenn es darum geht, ihre jungen Firmen in den Berliner Stadtteilen Mitte, Kreuzberg oder Neukölln voranzutreiben, Netzwerke zu bilden und Investoren für sich zu gewinnen. Doch nicht nur in Berlin, sondern auch in vielen anderen Städten und Regionen Deutschlands machen mutige Entrepreneure mittlerweile gewaltig von sich reden, weil sie gute Arbeit abliefern oder inzwischen schon richtig groß sind. Nicht wenige sind dabei bereits profitabel, weil sie mit ihren Ideen auf ganzer Linie überzeugen. Und schließlich vergeht keine Woche, in der sich nicht irgendwo in der Republik mehrere neue Startups vorstellen.

Kurzum: Es ist eine Menge Bewegung in der deutschen Startup-Szene und es wird vielerorts solide und nachhaltig aufgebaut, auch wenn Kritiker gern das Gegenteil behaupten. Wie gut die deutsche Startup-Szene da steht, zeigt sich unter anderem auch daran, dass reputierte ausländische Investoren wie Sequoia, Index Ventures, Tiger Global oder Balderton – allen Gerüchten zum Trotz – zunehmend auf deutsche Startups aufmerksam werden und kräftig investieren.

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Erfolgreiche Startups aus dem Rheinland

In Köln ist zum Beispiel das 1999 gegründete Unternehmen Trusted Shops schon lange profitabel und heute ein Marktführer bei der Zertifizierung von Onlineshops. Die erfolgreiche, im Jahr 2000 gegründete Sparhandy GmbH, die sich auf anbieterunabhängige Mobilfunkverträge, Mobiltelefone und Smartphone spezialisiert hat, stammt ebenfalls aus der schönen Stadt am Rhein – ebenso wie Cleverbridge oder das Internetkaufhaus Hitmeister. Auch Klarna, der Marktführer für Rechnungskauf aus Schweden, hat die Stadt Köln als Standort für seine Deutschlandniederlassung auserwählt. Nicht weit davon entfernt, in Düsseldorf, hat Trivago mit einem der größten deutschen Internetexits überhaupt an Expedia für Aufsehen gesorgt.

Der Süden will sich schon gar nicht von der Berliner Szene abhängen lassen. In München bewegt sich die Zahl der Gründungen in den vergangenen zehn Jahren auf einem konstanten Niveau, wobei ihr Schwerpunkt eher technologisch geprägt ist bzw. im B-to-B-Bereich liegt. Ältere große Namen sind Scout 24 oder Experteer. Jüngere Startups: Intraworlds, der Marktführer für Alumni-Netzwerksoftware und Tiramizoo, ein Same Day Delivery Unternehmen. Auch im Hoch des Nordens braucht man sich qualitativ nicht zu verstecken, zumal auch Top-Player wie Google und Facebook ihre Deutschland-Zentralen an der Elbe unterhalten.

Neben etablierten Startups wie 9flats.de, Jimdo, Bigpoint oder mytaxi gibt es an der Waterkant eine Menge viel versprechender Startups wie Statista, d3media oder Luxodo, das zuletzt 2,4 Millionen US-Dollar an Investmentgeldern einheimsen konnte. Und auch in der „Provinz“ tut sich Einiges: Navabi aus Aachen ist Online-Marktführer für Übergrößenmode. In Kassel sorgt Plenty Markets, eine Shoplösung mit vielfacher Marktplatzanbindung, für Aufsehen. Billsafe aus Osnabrück wurde Ende 2011 von Paypal übernommen und die Shopsystem-Lösung von Shopware mit Sitz in Schöppingen (Münsterland) ist auf dem besten Weg, Magento zu überholen.

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