Gründertagebuch: Ein Startup im Wachstumsstress

Gründertagebuch: Ein Startup im Wachstumsstress

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Hoch hinaus Daniel und Patrik Tykesson (von links) inspizieren den neuen Pavillon. Bis zum Start der Verkaufssaison im Frühjahr sollen Umbau und Umzug abgeschlossen sein.

von Jens Tönnesmann

Im vierten Teil des Gründertagebuchs berichtet Patrik Tykesson, warum das Startup E-Bility dringend umziehen muss.

Im Büro des Remagener Startups E-Bility sieht es aus wie in einer Legebatterie: Die drei Gründer Patrik, Philipp und Daniel Tykesson und ihre zehn Mitarbeiter sitzen dicht gedrängt an den Schreibtischen. Ihr junges Unternehmen wächst rasant, denn mit ihrem Roller namens Kumpan im Design der Fünfzigerjahre mit 2000-Watt-Elektromotor haben die Gründer einen Nerv getroffen.

Die Idee dazu hatten sie vor etwa drei Jahren. Im März 2009 reiste Patrik Tykesson nach China und fand dort Produzenten für den Retro-Roller. Im März 2010 lieferte das Trio die ersten E-Roller aus, im Sommer 2011 gewannen die Brüder den WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerb (siehe Kasten). Seitdem berichtet Patrik Tykesson im Gründertagebuch über die Fortschritte des Startups. In der vierten Folge erklärt er, wie die Gründer den Platzmangel in den Griff kriegen wollen und warum er schon wieder nach China gereist ist.

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22. Dezember 2011

Es wird immer enger in unserem Büro: Wir sind inzwischen 13 Personen – auf 20 Quadratmetern! Um Telefonate in Ruhe führen zu können, weiche ich immer öfter ins Bad oder den Kopierraum aus. 400 Meter weiter, im Industriegebiet, haben wir einen pavillonartigen Bau entdeckt – mit 750 Quadratmetern wäre er groß genug für uns alle.

Der Firmensitz in Remagen. Quelle: Pressebild

Der Firmensitz in Remagen. Daniel Tykesson (r) und ein Mitarbeiter bei Auslieferungen für Großkunden - das Startup im Wachstumsstress.

Bild: Pressebild

25. Dezember 2011

Die vorläufige Jahresbilanz zeigt, dass wir unseren Umsatz im Jahr 2011 gegenüber 2010 mehr als verzehnfacht und unterm Strich sogar einen kleinen Gewinn erzielt haben. Wir gönnen uns eine Pause und feiern mit der ganzen Familie Weihnachten. In ein paar Tagen müssen Philipp und ich allerdings die Koffer packen – dann geht es wieder nach China. Wir wollen den Prototyp unseres neuen Modells „1953“ und das Facelift für unseren ersten Kumpan, den „1954“, begutachten.

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