Karriere: Auf Talentsuche im Netz

Karriere: Auf Talentsuche im Netz

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Wer heute Stellen sucht, der sucht im Netz. Die Karriere-Seiten von Unternehmen sind zwar attraktiv, doch versäumen Firmen es oftmals ihre eigenen Vorzüge herauszustellen.

Die Jobsuche findet zunehmend im Netzt statt, Personalabteilungen kommen um aufwendige Karriere-Seiten nicht mehr herum. Eine Studie bescheinigt deutschen Firmen dabei grundsätzlich gute Arbeit, oftmals kommunizieren sie jedoch an den Bewerbern vorbei.

Sie könnte glatt das Ratgeber-Portal einer Arbeitsvermittlung sein. Die Bewerberakademie der Homepage des Energiekonzerns RWE bietet Bewerbern Tipps zu Präsentationstechniken, Strategien für den Einstellungstest und kostenlose E-Books über Themen, wie Konfliktmanagement, Rhetorik und Schlagfertigkeit. Von dem Angebot kann jeder profitieren – nicht nur Bewerber bei RWE, sondern auch bei anderen Unternehmen. „Das ist sehr professionell gemacht und geht weit über das hinaus, was von der Karriere-Homepage eines Unternehmens zu erwarten ist“, sagt Christian Berens, Geschäftsführer der Kölner Kommunikationsberatung NetFederation. Er muss es wissen. Denn seine Firma hat in einer Studie die Karriere-Seiten von 100 deutschen Unternehmen unter die Lupe genommen.

RWE landet dabei auf Platz 13. Die Studie attestiert deutschen Unternehmen generell ein gutes Vorgehen. Das sei gerade in Zeiten des Fachkräfte-Mangels wichtig, sagt Berens: „Ich kann allein schon für meine Branche, der IT und Kommunikation, sagen, dass es unheimlich schwer ist, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen“, sagt er. „Da sich mittlerweile alle Welt im Internet aufhält, und sich dort die Informationen holt, müssen sich die Arbeitgeber dort entsprechend in Szene setzen.“

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Die beste Karriere-Seite stammt laut Studie von der Otto Group. „Unsere Karriereseite ist das Herzstück unserer Bewerberkommunikation und somit das Tool, über das der Großteil der potenziellen Bewerber uns kennenlernt. Entsprechend wichtig ist dieses Portal für uns und für die Außenwahrnehmung unseres Unternehmens“, sagt Otto-Pressereferentin Jennifer Buchholz. Die Internetseite des Studienbesten ist übersichtlich gestaltet und unterteilt sich in Unterseiten für verschiedene Zielgruppen: Berufserfahrene, Berufseinsteiger, Studenten und Schüler. Es gibt eine prominent platzierte Suchmaske für die Stellensuche, Bewerbungstipps und Interviews, in denen sich Mitarbeiter vorstellen.

69 Prozent aller untersuchten Unternehmen setzen in ihrer Arbeitgeber-Kommunikation auf ihre Angestellten. So schreiben etwa Mitarbeiter des Chemieriesen Bayer (Platz 6) auf der Facebook-Karriereseite des Unternehmens einen Blog über ihren Arbeitsalltag und ihre Projekte. „Ich denke, es gibt keine besseren Fürsprecher für ein Unternehmen als die eigenen Mitarbeiter“, sagt NetFederation-Chef Christian Berens.

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