Startup der Woche: Die Rückruf-Propheten

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Startup der Woche: Die Rückruf-Propheten

von Jan Willmroth

Wuppertaler Ingenieure haben sich mit dem Institut für Qualitäts- und Zuverlässigkeitsmanagement (IQZ) selbständig gemacht.

Wenn ein Autohersteller die Garantie seiner Fahrzeuge verlängert, kann das für Zulieferer böse Folgen haben. Wie viele Teile muss er für die zusätzlichen Garantieansprüche vorhalten? Wie teuer wird die Garantieverlängerung? Oder zunächst: Wie lange hält das Bauteil, bis es ausgetauscht werden muss? Solche Fragen beantwortet das Wuppertaler Institut für Qualitäts- und Zuverlässigkeitsmanagement (IQZ), eine Ausgründung der Uni Wuppertal.

Das Kapital hatten die Gründer Dirk Althaus, Andreas Braasch, Arno Meyna und Marco Schlummer (von links) schnell zusammen. Das Wichtigste sind die Rechenmodelle, die die promovierten Ingenieure entwickelt haben. Damit können sie beispielsweise, ausgehend von wenigen ausgefallenen Motorsteuergeräten eines Automodells, abschätzen, wie viele solcher Reklamationen insgesamt eintreffen werden.

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„Schon ab 20 defekten Bauteilen können wir sehr zuverlässige Prognosen abgeben“, sagt Althaus. Dabei nutzen die Jungunternehmer Daten, die auf den Servern ihrer Kunden versteckt sind. Statt hoch dotierte Jobs etwa bei Daimler oder Bosch anzunehmen, leben die Gründer derzeit von monatlich 2500 Euro, die sie aus der Exist-Förderung des Bundeswirtschaftsministeriums erhalten. Daimler und Bosch sind nun ihre Kunden.

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