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Startup der Woche: Die Rückruf-Propheten

von Jan Willmroth

Wuppertaler Ingenieure haben sich mit dem Institut für Qualitäts- und Zuverlässigkeitsmanagement (IQZ) selbständig gemacht.

Foursquare
Das soziale Netzwerk Foursquare könnte sich besonders für Groupon lohnen. Foursquare ist standortbezogen, das heißt, dass die Nutzer per GPS ihren aktuellen Standort kommunizieren können. Für jeden Check-in an einem Ort gibt es Punkte. Außerdem können die Foursquare-Nutzer Tipps und to-do-Listen zu den Orten veröffentlichen, wie beispielsweise Restaurantkritiken oder Empfehlungen für Geschäfte. Und hier käme Groupon ins Spiel. Mehr als 20 Millionen Menschen nutzen Foursquare. Geschätzt wird der Wert des dienstes auf rund eine Milliarde Dollar.

Bild: dapd

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Wenn ein Autohersteller die Garantie seiner Fahrzeuge verlängert, kann das für Zulieferer böse Folgen haben. Wie viele Teile muss er für die zusätzlichen Garantieansprüche vorhalten? Wie teuer wird die Garantieverlängerung? Oder zunächst: Wie lange hält das Bauteil, bis es ausgetauscht werden muss? Solche Fragen beantwortet das Wuppertaler Institut für Qualitäts- und Zuverlässigkeitsmanagement (IQZ), eine Ausgründung der Uni Wuppertal.

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Das Kapital hatten die Gründer Dirk Althaus, Andreas Braasch, Arno Meyna und Marco Schlummer (von links) schnell zusammen. Das Wichtigste sind die Rechenmodelle, die die promovierten Ingenieure entwickelt haben. Damit können sie beispielsweise, ausgehend von wenigen ausgefallenen Motorsteuergeräten eines Automodells, abschätzen, wie viele solcher Reklamationen insgesamt eintreffen werden.

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„Schon ab 20 defekten Bauteilen können wir sehr zuverlässige Prognosen abgeben“, sagt Althaus. Dabei nutzen die Jungunternehmer Daten, die auf den Servern ihrer Kunden versteckt sind. Statt hoch dotierte Jobs etwa bei Daimler oder Bosch anzunehmen, leben die Gründer derzeit von monatlich 2500 Euro, die sie aus der Exist-Förderung des Bundeswirtschaftsministeriums erhalten. Daimler und Bosch sind nun ihre Kunden.

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