Bild: dapdFoursquare
Das soziale Netzwerk Foursquare könnte sich besonders für Groupon lohnen. Foursquare ist standortbezogen, das heißt, dass die Nutzer per GPS ihren aktuellen Standort kommunizieren können. Für jeden Check-in an einem Ort gibt es Punkte. Außerdem können die Foursquare-Nutzer Tipps und to-do-Listen zu den Orten veröffentlichen, wie beispielsweise Restaurantkritiken oder Empfehlungen für Geschäfte. Und hier käme Groupon ins Spiel. Mehr als 20 Millionen Menschen nutzen Foursquare. Geschätzt wird der Wert des dienstes auf rund eine Milliarde Dollar.
Bild: ScreenshotAirbnb
Luftmatratze oder Klappsofa statt Hotelbett, dafür gemeinsames Frühstück mit dem Gastgeber: Hinter Airbnb steckt ein Unternehmen, dass Couchtouristen und potentielle Gastgeber zusammenführt. Wie bei Hotelportalen können die Anbieter von Gästezimmern bewertet und kommentiert werden, so dass der Reisende erfährt, was ihn wo erwartet. Mehr als 900.000 Menschen sind mittlerweile bei airbnb registriert und mieten und vermieten Unterkünfte rund um den Globus. 112 Millionen Dollar hat das Unternehmen bisher an Investorengeldern eingesammelt. Für Hotelketten oder Portale wäre airbnb eine gute Investition.
Bild: dpaSpotify
Der Musikdienstleister Spotify ist hat im vergangenen Juni von Investoren rund 100 Millionen Dollar von verschiedenen Investoren eingesammelt. Damit und zusammen mit seinen zehn Millionen Nutzern in mehr als zehn Ländern dürfte Spotify etwas teurer werden als eine Milliarde Dollar. Für Apple beispielsweise wäre Spotify aber eine nette Ergänzung zum iStore.
Bild: ScreenshotBleacher Report
Die Sportseite Bleacher Report gibt es erst seit 2007. Mittlerweile besuchen rund 25 Millionen Nutzer pro Monat die Homepage, um sich Videos, Analysen und Hintergrundberichte zu verschiedensten Sportthemen anzusehen. Die Zahl der sogenannten unique user macht den bleacher report zur viertgrößten Sport-Website im Netz. Für Nachrichtendienste ohne Sportberichterstattung wäre der Kauf von br also eine Überlegung wert.
Bild: ScreenshotFab
Bei der Shopping-Community Fab macht pro Tag rund 300.000 Dollar Umsatz. Die mehr als drei Millionen Nutzer können über Fab nach ihren Lieblings-Designer-Stücken suchen und beim Einkauf bis zu 70 Prozent sparen. Das Unternhemen hinter der Community hat bereits 50 Millionen Dollar Investorengelder einsammeln können und ist derzeit um die 200 Millionen Dollar wert. Für Groupon oder andere Schnäppchen-Anbieter wäre Fab eine gute Ergänzung.
Bild: dapdRovio
Die Macher des Spiels "Angry birds" haben im Jahr 2010 rund fünf Millionen Dollar Umsatz gemacht, drei Millionen davon waren Gewinn. Durch Investoren bewegt sich das Kapital des Jungunternehmens derzeit bei rund 200 Millionen Dollar. Für andere Spielehersteller wie Zynga dürfte Rovio eine gelungene Investition sein.
Bild: ScreenshotPath
Mit der App Path können Nutzer private Momente, Bilder und Videos mit ihren Freunden teilen. Path funktioniert quasi wie ein Tagebuch, das ein bestimmter Kreis von Menschen lesen darf und von dem bestimmte Einträge auch bei Twitter, Foursquare, Facebook oder Tumblr veröffentlicht werden können. Rund drei Millionen Menschen nutzen das soziale Netzwerk für unterwegs. Google hatte schon einmal bei Erfinder Dave Morin angeklopft und ein 100 Millionen Dollar für Path geboten. Morin lehnte jedoch ab.
Bild: ScreenshotSquare
Wer sich bei Square registriert, brauch nie mehr irgendeine Kreditkarte benutzen, sondern kann sein Handy dafür benutzen. Außerdem gibt es fürs eigene Gerät einen Kreditkartenleser. Erfunden hat das mobile Bezahlsystem der Twitter-Mitgründer Jack Dorsey. Für Visa oder Mastercard wäre Square eine schöne Bereicherung. Sie müssten allerdings mindestens eine Milliarde Dollar hinblättern, einige schätzen den Wert des Dienstes auch auf zwei Milliarden.
Bild: dpaPinterest
Immer mehr Menschen nutzen die virtuelle Pinnwand des sozialen Online-Netzwerks Pinterest. Für Google oder Facebook dürfte Pinterest ein interessantes Startup sein. Wert: Derzeit rund eine Milliarde Dollar, Investoren schätzen, es könnten demnächst mehr als fünf Milliarden werden.
Bild: ScreenshotYammer
Yammer funktioniert wie Twitter für Firmen und wird für die private Kommunikation innerhalb der Unternehmen genutzt. Die Zugänge zu einem Yammer-Netzwerk werden streng personalisiert, so dass auch nur Leute einer Firma in einem Netzwerk sind. Das Ganze lässt sich natürlich auch auf einzelne Abteilungen oder Teams herunter brechen.
Foursquare
Das soziale Netzwerk Foursquare könnte sich besonders für Groupon lohnen. Foursquare ist standortbezogen, das heißt, dass die Nutzer per GPS ihren aktuellen Standort kommunizieren können. Für jeden Check-in an einem Ort gibt es Punkte. Außerdem können die Foursquare-Nutzer Tipps und to-do-Listen zu den Orten veröffentlichen, wie beispielsweise Restaurantkritiken oder Empfehlungen für Geschäfte. Und hier käme Groupon ins Spiel. Mehr als 20 Millionen Menschen nutzen Foursquare. Geschätzt wird der Wert des dienstes auf rund eine Milliarde Dollar.
Wenn ein Autohersteller die Garantie seiner Fahrzeuge verlängert, kann das für Zulieferer böse Folgen haben. Wie viele Teile muss er für die zusätzlichen Garantieansprüche vorhalten? Wie teuer wird die Garantieverlängerung? Oder zunächst: Wie lange hält das Bauteil, bis es ausgetauscht werden muss? Solche Fragen beantwortet das Wuppertaler Institut für Qualitäts- und Zuverlässigkeitsmanagement (IQZ), eine Ausgründung der Uni Wuppertal.
Das Kapital hatten die Gründer Dirk Althaus, Andreas Braasch, Arno Meyna und Marco Schlummer (von links) schnell zusammen. Das Wichtigste sind die Rechenmodelle, die die promovierten Ingenieure entwickelt haben. Damit können sie beispielsweise, ausgehend von wenigen ausgefallenen Motorsteuergeräten eines Automodells, abschätzen, wie viele solcher Reklamationen insgesamt eintreffen werden.
„Schon ab 20 defekten Bauteilen können wir sehr zuverlässige Prognosen abgeben“, sagt Althaus. Dabei nutzen die Jungunternehmer Daten, die auf den Servern ihrer Kunden versteckt sind. Statt hoch dotierte Jobs etwa bei Daimler oder Bosch anzunehmen, leben die Gründer derzeit von monatlich 2500 Euro, die sie aus der Exist-Förderung des Bundeswirtschaftsministeriums erhalten. Daimler und Bosch sind nun ihre Kunden.























