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kolumneStartup der Woche: GrandArtClub: Kunst für alle

Kolumne von Hermann J. Olbermann

Die Gründer des GrandArtClub wollen den Kunstmarkt für ein breiteres Publikum öffnen.

Die Gründer von GrandArtClub Quelle: Presse
Die Gründer von GrandArtClub: Sebastian Braun, Stanislaw Schmidt und Karol Domagalski. Quelle: Presse

Stanislaw Schmidt will den Kunstmarkt knacken, erst den deutschen, dann den internationalen. "In einigen Bereichen ist die Kunstszene sehr elitär", sagt der 28-Jährige, "wir wollen sie einem breiten Publikum öffnen." Gemeinsam mit seinem Jugendfreund Karol Domagalski gründete er im Sommer eine Internet-Plattform für Kunstwerke, den GrandArtClub. Künstler und Galerien können dort ihre Werke ausstellen und zum Kauf anbieten – oder zur Miete.

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"Wir haben schon 80 Galerien und über 250 Künstler", sagt Schmidt. Doch beileibe nicht jeder darf im Club ausstellen. "Wir arbeiten nur mit Leuten zusammen, die schon mehrere Jahre erfolgreich am Markt sind." Zur Sicherheit haben die beiden Jungunternehmer noch den früheren Kunsthändler Sebastian Braun und den Ausstellungsexperten Marc Alexander Holtz ins Unternehmen geholt.

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Außerdem überprüfen externe Kuratoren die Werke. Unterstützt werden Schmidt und Domagalski von der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaft, an der beide Informationsmanagement studierten. Einen "sechsstelligen Betrag" investierten Gründer und Kapitalgeber. Von jedem Verkauf und jeder Vermietung kassiert der Club 12,5 Prozent, in zwei Jahren soll das Geschäft erstmals Gewinn abwerfen.

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