Vielversprechende Startups: Diese 25 Gründer sollten Sie kennen

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Vielversprechende Startups: Diese 25 Gründer sollten Sie kennen

von Jens Tönnesmann

Ob in Deutschland, USA oder China – Gründer sind der Treibstoff einer prosperierenden Ökonomie. Die vielversprechendsten Vordenker und Strippenzieher der deutschen Gründerszene im Überblick.

Als kürzlich Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt zu Besuch kam, da wusste Simon Schäfer, dass sich der Stress und all die Arbeit gelohnt hatten. Mehr als zwei Jahre hat der 36-Jährige am Aufbau der Factory in Berlin gearbeitet – im Juni öffnete die Start-up-Fabrik offiziell ihre Pforten.

Auf 16.000 Quadratmetern sollen rund 600 Gründer, Kreative, Designer und Entwickler Platz finden – Einzelkämpfer und Teams genauso wie Mitarbeiter von etablierten Start-ups wie der Online-Musikplattform Soundcloud oder dem deutschen Ableger des Kurznachrichtendienstes Twitter, die zu den ersten Mietern gehören. „Deutschland“, sagt Google-Mann Schmidt, einer der weltweit wichtigsten Strippenzieher der aufstrebenden Digitalökonomie, „ist auf dem besten Weg, eine Start-up-Nation zu werden.“

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Solche Komplimente von führenden Köpfen aus dem kalifornischen Gründermekka Silicon Valley waren in der Vergangenheit selten: Deutschland galt als Industrienation, die zwar erstklassige Autos produzierte, aber eben keine innovativen Unternehmen wie Amazon oder Facebook hervorbrachte. Das scheint sich zu ändern: Inzwischen ist die deutsche Gründerszene weit über die Grenzen der Republik bekannt und lockt potenzielle Gründer aus aller Welt an.

Wie die Karrierewege digitaler Talente aussehen

  • 93 Prozent

    ... aller Führungskräfte sind männlich

  • 66 Prozent

    ... haben bereits ein Digital-Startup aufgebaut

  • 48 Prozent

    ... haben keine längere Auslandserfahrung

  • 30 Prozent

    ... haben schon mehrere Digitalunternehmen gegründet

  • 20 Prozent

    ... haben bei Managementberatungen gearbeitet

  • 19 Prozent

    ... haben mehr als 15 Jahre Berufserfahrung

Allein in Berlin gehen Woche für Woche im Schnitt etwa zehn neue innovative Unternehmen an den Start, hat das Beratungsunternehmen McKinsey in einer Studie ermittelt – 80 Prozent setzen auf digitale Technologien, programmieren Software, bauen E-Commerce-Plattformen auf oder starten Web-Portale. Mehr als 60.000 Menschen in Berlin arbeiten inzwischen in der digitalen Wirtschaft, wie eine Studie der Investitionsbank Berlin belegt. Ein Plus von 12.000 Stellen seit 2008.

Bessere Teams und Ideen

Laut KfW-Gründungsmonitor finden sich in der Hauptstadt unter den 18- bis 64-Jährigen mehr Gründer als in jedem anderen Bundesland. Aber auch deutschlandweit gibt es positive Trends: Zwar ist die Zahl der Vollerwerbsgründer zuletzt gesunken. Allerdings entscheidet sich fast jeder zweite Neu-Unternehmer inzwischen nicht aus Not für die Selbstständigkeit, sondern weil er eine gute Idee umsetzen will. Hinzu kommt: Der Anteil der Unternehmer, die mit überregionalen Innovationen starten, hat sich der Studie zufolge seit 2009 fast verdreifacht.

„Wir sehen eine solide Gründerbewegung speziell für die digitale Wirtschaft mit besseren Teams und besseren Ideen als noch vor zehn Jahren“, sagt Tobias Kollmann, der an der Universität Duisburg-Essen in Essen E-Entrepreneurship lehrt und in der Jury von Neumacher, dem WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerb, sitzt. „Aber wir müssen Unternehmertum noch fester an den Hochschulen verankern, damit noch mehr Absolventen zu Gründern werden und die Gründerwelle nicht abebbt.“

Gründerwettbewerb Die Lektionen erfolgreicher Startups

Erfolgreiche Startups müssen ihre Strategie ständig überdenken. Das beweisen die ehemaligen Sieger des WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerbs. Was aus den Gewinnern wurde.

Quelle: Frank Beer für WirtschaftsWoche

Dabei dürfte helfen, dass sowohl Internet-Gründer der ersten Stunde wie Unternehmer aus anderen Branchen ihr Kapital und Know-how inzwischen an die neue Gründergeneration weitergeben. Sie fördern neue Start-ups als Mentoren und werben an Unis für Unternehmertum, sie organisieren sich in einem eigenen Verband oder beraten im Beirat Junge Digitale Wirtschaft den Bundeswirtschaftsminister.

„Wir brauchen diese neue Gründergeneration, weil sie Unternehmen in der digitalen Wirtschaft aufbaut, die so wichtig ist für die Zukunft unseres Landes und den Wandel von Industrie und den Mittelstand“, sagt Kollmann, der dem Ministeriumsbeirat vorsitzt.

Grund genug für die WirtschaftsWoche, die neue Generation in einer Serie vorzustellen. Zum Auftakt treffen Sie auf 25 der vielversprechendsten Unternehmer, Netzwerker und Investoren der deutschen Gründerszene – eine Auswahl, die wir dank unserer Expertise auf Basis Dutzender Gespräche und langjähriger Beobachtung getroffen haben.

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