Vielversprechende Startups: Klingen, Motorräder und Versicherungen

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Vielversprechende Startups: Diese 25 Gründer sollten Sie kennen

Fabio Palthengi Quelle: PR

Fabio Palthengi

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Klingen, Motorräder und Versicherungen

Fabio Palthengi Mit Mornin' Glory

Er ist 51 Jahre alt und hatte es bei der Großbank UBS bis zum Vice President in New York gebracht, bevor er Unternehmer wurde: Fabio Paltenghi ist in der Gründerszene eine Ausnahmeerscheinung. 2012 tat er sich mit Nicolas Stoetter (rechts im Bild) zusammen und startete Mornin’ Glory. Das Berliner Start-up vertreibt Rasierklingen per Internet-Abo – zum Ärger von Konzernen wie Gillette und Wilkinson. Paltenghi überzeugte erst bekannte Investoren wie Christophe Maire, dann große Klingenhersteller. „Bei der Bank hatte ich ja gelernt, Kunden so lange zu ködern, bis sie zusagen.“ Das Einseifen zeigt Wirkung: Mornin’ Glory hat derzeit 14 Mitarbeiter und mehr als 10.000 Abo-Kunden.

Ida Tin mit Biowink

„Gründen“, sagt Ida Tin, „liegt in meiner Natur.“ Mit 18 Jahren hat die Dänin ihr erstes Unternehmen gestartet, während ihres Studiums das zweite. Nach einer Weltreise mit dem Motorrad gründete sie das dritte: einen Motorrad-Reise-Anbieter. Inzwischen baut sie in Berlin zusammen mit Hans Raffauf ihr nächstes Unternehmen auf: Biowink beschäftigt 14 Mitarbeiter und hat eine Kalender-App namens Clue entwickelt, mit der Frauen ihren Zyklus überwachen können. Tausende Nutzerinnen aus 180 Ländern schwören auf die noch kostenlose App. „Es fühlt sich gut an, etwas aufzubauen, das anderen Menschen hilft“, sagt Ida Tin, „und das richtig groß werden kann.“

Simon Schäfer mit Factory

Noch gleichen manche Räume einer Baustelle, aber bald soll die Factory von innen so hip und modern aussehen, wie ihre Bewohner es sind: Mehr als 20 Millionen Euro hat Simon Schäfer zusammen mit Udo Schloemer, Marc Brucherseifer und Sascha Gechter in den Start-up-Campus gesteckt und Google als Unterstützer gewonnen, um das Projekt auf dem Gelände einer alten Berliner Brauerei zu realisieren. Schäfer weiß, was Start-ups brauchen – seit Ende der Neunzigerjahre ist er in der Gründerszene unterwegs. „Ich lasse mir ungern von anderen sagen, was ich zu tun habe“, sagt der 36-Jährige, „außerdem fasziniert mich die transformierende Kraft neuer Ideen.“ Davon soll es in der Factory bald nur so wimmeln.

Jan Dzulko mit M Cube

Seine ersten beiden Unternehmen hat Jan Dzulko per Handschlag verkauft: Pecupool hatte eine Software entwickelt, mit der Finanzportale Versicherungen vergleichen konnten. Mit Pecumax wiederum verkaufte er die Versicherungen selbst. „Eine Goldgrube“, sagt Dzulko. Im Jahr 2009 kaufte Check24 die Firmen und holte Dzulko in den Vorstand. 2012 entwickelte er zusammen mit Check24-Gründer Henrich Blase M Cube – ein Unternehmen, das Vergleichsportale serienmäßig startet. Etwa Funus, mit dem sich Beerdigungsangebote vergleichen lassen. Die Gründer bekommen zwar nur wenig Anteile, dafür aber Unterstützung, „sodass sie die Firmen wie Legobausätze zusammenbauen können“.

Guido Sandler Quelle: PR

Guido Sandler

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Guido Sandler mit Bergfürst

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Ende der Neunzigerjahre gründete er erst die Berliner Effektenbank, dann die Internet-Handelsplattform Etrade Deutschland und sanierte für die Westfälische Vermögen Management Mittelständler. Als Dotcom-Crash und Finanzmarktkrise ausgestanden waren, setzte Guido Sandler auf Crowdinvesting und startete mit Dennis Bemmann 2011 die Plattform Bergfürst, über die Start-ups kleine Investments vor allem von Privatanlegern einsammeln können. Die Investoren partizipieren am Gewinn, können ihre Anteile handeln und haben Mitspracherechte – ein Novum im Crowdinvesting, weswegen Sandler von „Neo-Investing“ spricht. In Zukunft will er auch Beteiligungen an Immobilien über die Plattform anbieten.

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