
November 2007 Panik! Ich habe kein originelles Geburtstagsgeschenk für meine Freundin. Aber Not macht erfinderisch: Ich habe Schokolade, denn mein Geschäftspartner Michael Bruck und ich verkaufen parallel zum Studium Schokobrunnen. Ich schmelze eine Tafel und bestreue sie mit Studentenfutter und Gummibären. Meine Freundin ist begeistert. Das spricht sich im Freundeskreis herum: Alle wollen Schokolade mit selbst gewählten Zutaten.
4. Juni 2008 Die Idee, Schokoladentafeln nach Kundenwunsch herzustellen, lässt uns nicht mehr los. In der Küche meines Vaters produzieren wir Testtafeln. Ein Video davon stellen wir in unser neues Blog.
12. Juni 2008 Unser Unternehmen wird „Chocri“ heißen – ein Hybrid aus „Schokolade“ und „kreieren“. Die Idee hatte Manja, die sich in unserem Blog an der Namensdebatte beteiligt hat. Es ist effizienter, die Fans und Kunden in Entscheidungen miteinzubeziehen, anstatt sich allein den Kopf zu zerbrechen – insbesondere wenn Micha und ich nicht einer Meinung sind.
22. August 2008Wir müssen uns dringend über die Preise klar werden. Wir diskutieren im Blog: Eine „Schoko-Flatrate“ mit einem übersichtlichen Einheitspreis für alle Tafeln begeistert die Leute nicht. Also wählen wir das klassische Modell: Preis pro Zutat.
30. August 2008Mit viel Schokolade und Freibier feiern wir den Produktionsstart!
19. November 2008Wir produzieren in zwei Schichten, um all die Bestellungen abzuarbeiten. Ein Luxusproblem! Wir verwenden übrigens Bio- und Fair-Trade-Schokolade und spenden ein Prozent des Umsatzes dem Verein DIV KindER. Er hilft Kindern in der Elfenbeinküste, dem größten Kakaoexporteur der Welt. Wir überweisen 800 Euro.
4. Dezember 2008Rekord: Wir verkaufen an einem Tag 900 Tafeln. Mehr als 800 Tafeln täglich können wir derzeit aber nicht herstellen – und Weihnachtsbestellungen daher nur noch eine Woche lang annehmen. Das Wachstum von Chocri ist eine Herausforderung.










