ThemaBewerbung

alles zum Thema
_

Bewerbung: In drei Minuten zum Traumjob

von Miguel Zamorano

Bewerbungsgespräche per Skype oder eine „Seite Drei“ –Trends und Moden spielen bei der erfolgreichen Stellensuche immer eine wichtige Rolle. Dabei hat nur derjenige  Bewerber eine Chance, der die Grundlagen beherrscht.

Nur wenig Zeit bleibt einem Bewerber, um beim Personaler zu punkten.
Nur wenig Zeit bleibt einem Bewerber, um beim Personaler zu punkten.

Drei Minuten hat der Bewerber Zeit. Nicht mehr. Wer Glück hat, schafft es bis dahin den Personaler von seiner Eignung zu überzeugen. Hat er allerdings Pech, fällt der Personaler sein Urteil über den Bewerber schon früher und entscheidet innerhalb von Minuten: in meinem Betrieb wirst Du keinen Fuß setzen.

Anzeige

So oder ähnlich skizziert Ulrich Jordan die reale Gesprächsituation zwischen einem Bewerber und einem Personalmanager bei einem Bewerbungsgespräch. Jordan war 16 Jahre lang im Personalwesen der Targobank tätig, zuletzt als Mitglied des Vorstands. In dieser Zeit hat er mehr als 5000 Jobinterviews geführt. Jordan weiß wovon er spricht.

 

„Wenn es gut läuft, hat der Bewerber einen Manager erwischt, der über die drei Minuten hinaus die Geduld und Fähigkeiten mitbringt, um mit seinem Urteil über den Jobsuchenden bis zum Ende des Gesprächs zu warten“, sagt Jordan. Doch nicht alle Personaler sind richtig geschult und daher in der Lage, auch während der restlichen 57 Minuten für eine objektive Bewertung offen zu bleiben. Um das zu ändern, bringt Jordan im Dezember einen Ratgeber für Personalmanager und Führungskräfte heraus.

Bewerber nehmen sich für Anschreiben zu wenig Zeit

Doch egal ob gut oder schlecht geschulte Personaler – der Bewerber muss erst einmal bis zum Gespräch kommen. Der Weg dorthin führt zuerst über ein richtiges Bewerbungsanschreiben. „Das ist der Teil, für den sich viele Bewerber nach wie vor nicht richtig Zeit nehmen“, erzählt Jordan. So sollte der Jobsuchende bereits im Anschreiben erkennen lassen, warum er sich für ein Unternehmen entschieden hat und welche Fähigkeiten er mitbringt. Idealerweise geht er dabei auf die Anforderungen ein, die in einer Stellenausschreibung gelistet sind.

„Man merkt einem Schreiben schnell an, ob sich der Verfasser über solche Punkte Gedanken gemacht hat“, sagt Jordan, „bei vielen Personen ist das nicht der Fall.“ 

 

1 KommentarAlle Kommentare lesen
  • 08.11.2011, 13:24 UhrH-R

    Quasi sämtliche verfügbaren Texte erklären dem Bewerber, wie er sich dem potentiellen Arbeitgeber gegenüber verhalten sollte.
    Die Art und Weise bzw. der Grad an Professionalität, mit der die Arbeitgeber sich teilweise den Bewerbern präsentieren, legt nahe, dass auch hier Tipps (und noch viel mehr) angebracht wären.

    Ich habe bereits als Personalberater sowie als Personalchef eines Unternehmens gearbeitet. Derzeit lerne ich viele Unternehmen als Bewerber in eigener Sache kennen.
    Was ich dabei erlebe, spottet jeder Beschreibung.
    Keine Eingangsbestätigung der Bewerbungsunterlagen, trotz expliziter Nachfrage.
    Wochenlange Nichtreaktion auf Bewerbungen.
    Extrem unflexible Terminierung von persönlichen Gesprächen.
    Keine Erstattung von Reise- oder Übernachtungskosten.
    Keine Vorabinformation bzgl. Gesprächspartner.
    Stark verspäteter Gesprächstermin bzf. Fehlen von angekündigten Teilnehmern.
    Nach dem persönlichen Gespräch extrem verzögerte Rückmeldung.
    etc.

    Hier haben die Unternehmen noch massives Verbesserungspotential.
    Viele Personalabteilungen werden so den "War of Talents" nicht bestehen.

Alle Kommentare lesen

Thema Studium

Alles zum Semesterstart: Thema Studium

Wir geben Rat: Die besten Unis, alles zum Semesterstart, was taugen Bachelor, Master und MBA?

weitere Fotostrecken

Blogs

Gewinner der Bücher "Ganz oben" von Anonyma
Gewinner der Bücher "Ganz oben" von Anonyma

Die Gewinner der Exemplare von "Ganz oben" von Anonyma - gestiftet vom C.H.Beck Verlag, sind Caren Steffen und Elisabeth...

Das Aktuelle Heft

Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche 21 vom 18.05.2013

iTunes Vorschau - WirtschaftsWoche

    Folgen Sie uns im Social Web

WirtschaftsWoche Shop

Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.