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Checkliste : So klappt es mit dem Jobwechsel

von Sabine Hildebrandt-Wöckel

Zwölf Punkte auf die Sie achten sollten, damit der Jobwechsel möglichst reibungslos verläuft.

Auf dem Absprung? Stellen Sie Quelle: dpa
Auf dem Absprung? Stellen Sie ihr Profil in ein relevantes Onlinenetzwerk wie Xing ein Quelle: dpa
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1. Stellen Sie Ihr Profil in relevanten Online-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn ein. Aber schreiben Sie bloß nicht, dass Sie „neue Herausforderungen“ suchen. Das ist das Signal an Kollegen und Vorgesetzte, dass Sie auf dem Sprung sind. So landen Sie schnell auf der Abschussliste.

2. Kümmern Sie sich um Ihr Selbstmarketing. In manchen Netzwerk-Foren oder -Gruppen können Sie mit fundierten Beiträgen auf sich aufmerksam machen sowie Kontakt zu Zielunternehmen aufnehmen.

3. Nehmen Sie Kontakt zu ausgewählten Personalberatern auf. In großen Beratungen können Sie den jeweiligen Branchenexperten telefonisch erfragen, besser aber Sie recherchieren ihn vorab im Internet.

4. Konzentrieren Sie sich nicht nur auf die Großen der Branche, oft sind kleinere Personalberatungen stärker spezialisiert und daher hilfreicher.

5. Schicken Sie Ihre Unterlagen maximal an fünf Personalberatungen, sonst besteht die Gefahr, dass suchende Unternehmen Ihren Lebenslauf mehrfach angeboten bekommen. Das macht einen schlechten Eindruck.

6. Recherchieren Sie, welche Branchen Ihr Know-how suchen. Wer sich das nicht zutraut, kann die Marktrecherche auch von Outplacementberatungen erstellen lassen.

7. Sobald Sie ein Stellenangebot haben, nehmen Sie das Unternehmen genau unter die Lupe: Nicht nur dessen Bonität gehört auf den Prüfstand, sondern auch die Kontinuität der Personalarbeit. Wer bereits ein gutes Netzwerk hat, erfährt leichter, ob ein Unternehmen auch hält, was es verspricht.

8. Fordern Sie eine exakte Stellenbeschreibung – hinterfragen Sie kritisch, ob Sie die gefragten Qualifikationen mitbringen. Wer in der Krise einen Jobwechsel vergeigt, steht noch schlechter da.

9. Haken Sie nach, ob der avisierte Job neu geschaffen wurde oder ob es sich dabei um eine bereits etablierte Position handelt. Entscheidend ist, wie unentbehrlich die Stelle künftig ist – aber auch, ob Sie sich in dem Job als Schlüsselfigur etablieren können.

10. Hinterfragen Sie genau: Welche Perspektiven bietet der Job? Passt die Unternehmenskultur zu Ihnen? Vorübergehende Sicherheit oder etwas mehr Gehalt sollten nicht den Ausschlag geben.

11. Versuchen Sie Einfluss zu nehmen auf den neuen Arbeitsvertrag. Viele Fallstricke lassen sich vermeiden.

12. Sobald der Wechsel konkret wird, achten Sie auf einen geordneten Abgang und eine strukturierte Übergabe – egal, wie frustriert Sie waren. Manchen Ex-Kollegen begegnet man wieder, andere braucht man vielleicht noch einmal für eine Referenz. Oder das Arbeitszeugnis.

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2 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 06.07.2009, 20:12 UhrAnonymer Benutzer: Klirrfaktor

    Headhunter: die 20-80 Regel
    Headhunter besetzen 20 % der Suchaufträge mit Kandidaten aus der eigenen Datenbank
    Eine aktuelle Untersuchung aus dem Jahre 2009 über das Vorgehen erfolgreicher Executive Search Unternehmen zeigt, dass rund 20 % der zu besetzten Positionen von den beratern mit Kandidaten besetzt werden, die sie in ihrer Datenbank gespeichert haben.
    Für wechselwillige Führungskräfte ist es deshalb von großem Vorteil, ihre Daten bei den wirklich wichtigen Headhuntern zu hinterlegen. Das ist entweder möglich durch Eingabe der Daten in entsprechende Formulare auf den internetseiten der Headhunter oder durch Übermittlung des CV per brief oder meistens besser durch Übersendung per E-Mail.
    Voraussetzung ist jedoch, dass man die Adressen der wirklich wichtigen Headhunter incl. deren internet- und E-Mailadresse zur Verfügung hat. Solche Verzeichnisse gibt es mittlerweile von einer Reihe von Anbietern. Einer der am längsten im Markt tätigen Anbieter ist Headhunter – Contact unter: www.headhunteradressen.de oder Pabst Consulting unter www.pabstconsulting.de.
    Problematisch ist die Übermittlung des CV über entgeltpflichtige Portale, die den Versand des CV an mehrere Tausend berater versprechen. Weil auf diesem Wege die berater mit CV´s überhäuft werden, landen die Daten meist nicht in den Datenbanken der Headhunter sondern werden aktuell von diesen bei einer internet-Recherche dort abgerufen. Dazu gibt es aber Portale, bei denen man kostenfrei seine Daten hinterlegen kann wie z. b. bei Monster.de .

  • 06.07.2009, 16:01 UhrAnonymer Benutzer: Martina Scheuren

    Das internationale Expertenportal www.ConsultingStar.com veröffentlicht einmal pro Jahr ein Ranking mit den größten Executive-Search-Unternehmen. Hier ein Link zu der aktuellsten Übersicht über die Headhunter-branche:
    http://www.consultingstar.com/personalberatung/das-geschaeft-der-deutschen-headhunter-kuehlt-sich-merklich-ab.html

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