Einkommen: Kein Feilschen mehr ums Gehalt

Einkommen: Kein Feilschen mehr ums Gehalt

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Hand hält verschiedene Euro-Cent-Münzen.

Zu hoch gepokert oder schlecht verkauft? Gehaltsverhandlungen sind schwierig. Vielen Stellenbewerbern ist das Feilschen ums Gehalt peinlich. Wie es ohne Feilschen geht, macht Österreich vor.

Die Kultur des lautstarken Feilschens wie auf orientalischen Bazaren ist den Deutschen fremd. Auch wenn sich hierzulande viele Preise verhandeln lassen, machen wenige davon Gebrauch. Umso unangenehmer ist es für viele, wenn sie ihren eigenen Wert beim Gehalt verhandeln müssen. Wie verkaufe ich mich richtig? Wie viel kann ich verlangen, ohne unverschämt zu wirken? – Das sind schwierige Fragen, die sich nicht nur Berufsanfänger stellen.

Am liebsten wäre es den Deutschen daher, wenn ihr Arbeitgeber das zukünftige Gehalt direkt in der Stellenanzeige angeben würde. Das ergab eine Umfrage des Karriereportals Monster unter 583 Nutzern. 91 Prozent der befragten Arbeitnehmer gaben an, dass sich die Gehaltsverhandlungen dadurch erleichtern und vieles transparenter machen würden. Neun Prozent fanden, dass das Gehalt nicht in die Öffentlichkeit gehöre.

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Österreich ist Vorreiter

Was in Deutschland gewünscht wird, ist in Österreich bereits Realität. Hier gibt es bereits eine gesetzliche Regelung, nach der Stellenanzeigen auch eine Gehaltsangabe enthalten müssen. Bislang setzen noch nicht alle Unternehmen diese Regelung um, ab Januar 2012 drohen allerdings Geldstrafen, falls das Gehalt in der Stellenanzeige fehlt.

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