Fachkräfte: Umziehen? Nur für mehr Geld

Fachkräfte: Umziehen? Nur für mehr Geld

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Wer Fachkräfte anlocken will, muss ihnen schon einiges bieten.

Die meisten Deutschen sind bereit, für einen neuen Job umzuziehen. Gerade Berufsanfänger sind flexibel und bereit, woanders neu anzufangen. Auch Top-Kräfte packen ihre Koffer. Aber nur für ein entsprechendes Gehalt.

Wer einen Job will, muss es flexibel sein, hieß es jahrelang. Das sind die Deutschen: 56 Prozent der Fachkräfte in Deutschland sind grundsätzlich bereit, ihren Wohnort für einen neuen Job zu wechseln. Das zeigt der Fachkräfte-Atlas der Online-Jobbörse Stepstone, für den 50.000 Fach- und Führungskräfte befragt wurden. Allerdings ist die Bereitschaft unterschiedlich stark ausgeprägt. Nur zehn Prozent würden immer und ohne Wenn und Aber ihren Wohnort aufgeben und neu anfangen. Ebenfalls einer von zehn Befragten würde eine neue Anstellung jenseits seines aktuellen Wohnorts annehmen und am Wochenende in die Heimat pendeln. 36 Prozent machen einen berufsbedingten Umzug vom Standort abhängig.

Wofür die Deutschen berufsbedingt umziehen würden

  • 16 Prozent

    Laut des aktuellen Fachkräfte-Atlas der Jobbörse Stepstone würden 16 Prozent den Wohnort wechseln, wenn woanders eine bessere Arbeitsmarktsituation herrscht.

  • 22 Prozent

    Jeweils 22 Prozent würden die Koffer packen, wenn sie durch einen Umzug zusätzliche berufliche Erfahrungen gewinnen könnten oder der Unternehmensstandort besser ist.

  • 34 Prozent

    Mehr als ein Drittel würde für eine bessere Jobsicherhiet umziehen.

  • 40 Prozent

    Für eine bessere Unternehmenskultur brechen 40 Prozent die Zelte ab.

  • 47 Prozent

    47 Prozent würden umziehen, wenn sich dadurch bessere Aufstiegschancen ergeben.

  • 55 Prozent

    Mehr als die Hälfte ist bereit, für bessere Weiterentwicklungsmöglichkeiten die Zelte abzubrechen.

  • 79 Prozent

    Wenn der Job interessanter ist, als der alte, ziehen 79 Prozent um.

  • 85 Prozent

    Hauptanreiz für einen berufsbedingten Umzug ist jedoch das liebe Geld: 85 Prozent würden umziehen, wenn sie dadurch mehr verdienen.

Fachkräfte in Berufen mit einem hohen Spezialisierungsgrad wie Ärzte und Naturwissenschaftler sind besonders flexibel hinsichtlich ihres Wohnortes. Eine Ausnahme bilden IT-Spezialisten, die sich vergleichsweise wenig umzugsbereit zeigen. Nur acht Prozent der befragten IT-Experten würden für einen neuen Job auch den Wohnort wechseln. Noch unflexibler sind nur Fachkräfte aus den Berufsfeldern Administration und HR.

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Ebenfalls besonders schnell die Koffer gepackt haben Berufsanfänger und Top-Manager: in beiden Gruppen sind mehr als 70 Prozent offen für eine Stelle fern der Heimat. Die Befragten in der oberen Managementebene würden für eine neue Position allerdings einen Zweitwohnsitz beziehen und am Wochenende pendeln. Abgesehen von den Top-Managern gilt jedoch: Je älter ein Mensch, desto geringer die Bereitschaft, umzuziehen. Mit einem gewissen Alter und einer gewissen Berufserfahrung kommt eben auch die Immobilie, der Verein und das soziale Umfeld zum Tragen. Da müssen potentielle Arbeitgeber schon einiges bieten, damit Arbeitnehmer das alles hinter sich lassen.

Wenn die Deutschen die Heimat für einen neuen Job verlassen, dann ziehen sie übrigens am liebsten in den Süden - oder ganz in den Norden.

Die attraktivsten Regionen für Fachkräfte

  • 44 Prozent

    Laut des aktuellen Fachkräfte-Atlas der Jobbörse Stepstone würden 44 Prozent sofort ihre Koffer packen und nach Bayern ziehen, wenn sie dort eine geeignete Stelle finden.

  • 38 Prozent

    Nord und süd: Jeweils 38 Prozent nannten Baden-Württemberg beziehungsweise den Stadtstaat Hamburg attraktive Regionen für Fachkräfte.

  • 30 Prozent

    Ein Drittel möchte in Nordrhein-Westfalen arbeiten.

  • 28 Prozent

    Berlin mag sexy sein. Als Fachkräfteregion ist die Heuptstadt jedoch nur für 28 Prozent der Befragten attraktiv.

  • 21 Prozent

    Noch weniger, nämlich 21 Prozent, können sich vorstellen, zum Arbeiten nach Hessen zu ziehen.

  • 20 Prozent

    20 Prozent halten Niedersachsen für eine attraktive Fachkräfte-Region.

  • 16 Prozent

    16 Prozent wollen nach Rheinland-Pfalz.

  • 13 Prozent

    13 Prozent zieht es nach Schleswig-Holstein.

  • 11 Prozent

    Nur elf Prozent wollen in Bremen leben und arbeiten.

  • 9 Prozent

    Neun Prozent könnten es sich vorstellen, für einen Job nach Sachsen zu ziehen.

  • 7 Prozent

    Jeweils sieben Prozent nannten Brandenburg beziehungsweise Mecklenburg-Vorpommern eine attraktive Fachkräfte-Region.

  • 6 Prozent

    Sechs Prozent würden nach Thüringen ziehen.

  • 5 Prozent

    Ins Saarland wollen fünf Prozent.

  • 4 Prozent

    Vier Prozent könnten sihc vorstellen, nach Sachsen-Anhalt zu ziehen.

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