Jobsuche: Deutsche Arbeitnehmer wollen sich 2014 beruflich verändern

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Jobsuche: Deutsche Arbeitnehmer wollen sich 2014 beruflich verändern

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Wer sich in seinem aktuellen Beruf unterfordert fühlt und eine neue Herausforderung sucht, hat aktuell gute Chancen.

Für ein Drittel der der ausgebildeten Arbeitnehmer steht noch dieses Jahr der Jobwechsel auf der Agenda. Gute Chancen haben derzeit Fach- und Führungskräfte in den Berufsfeldern IT, Ingenieurwesen oder Finance.

Alle vier Jahre wechseln Arbeitsnehmer laut Institut der Deutschen Wirtschaft im Durchschnitt den Job. Ein Drittel deutscher Arbeitnehmer geht in 2014 auf die Suche nach dem Traumjob. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Infratest im Auftrag der Jobbörse Stepstone unter rund 650 Arbeitnehmern. Weitere 15 Prozent streben eine neue Tätigkeit spätestens in zwei bis drei Jahren an. Ziel für die Mehrheit: ein völlig neues Arbeitsumfeld. Der firmeninterne Wechsel kommt lediglich für zwei Prozent der Arbeitnehmer infrage.

Das Hauptmotiv für den Wechselwunsch erklärt Dr. Sebastian Dettmers, Geschäftsführer von Stepstone Deutschland, mit dem Wunsch nach einer neuen beruflichen Herausforderung: „Fach- und Führungskräfte wissen heute um ihre Karrierechancen und wollen aktiv darauf Einfluss nehmen. Erst danach folgen eingeschränkte Entwicklungsmöglichkeiten in der aktuellen Position, zu geringe Wertschätzung der eigenen Arbeit und schließlich der Wunsch nach mehr Gehalt.“ Für mehr als jeden Dritten Befragten soll der Wechsel den Traumjob bringen.

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Entscheidend für den Zeitpunkt des Jobwechsels ist laut Studie in erster Linie die Betriebszugehörigkeit: Kritisch sind besonders die ersten zwei Jahre, denn die stärkste Wechsel-Aktivität (30 Prozent) weisen Mitarbeiter auf, die erst zwischen einem und zwei Jahren beim aktuellen Arbeitgeber tätig sind. 15 Prozent der Mitarbeiter verlassen sogar noch im ersten Jahr das Unternehmen. Je länger der Mitarbeiter zum Unternehmen gehört, desto seltener der Wechselwunsch: Der Anteil wechselwilliger Angestellter mit mehr als zehn Jahren Betriebszugehörigkeit liegt lediglich bei 17 Prozent.

Nicht selten sind Arbeitnehmer bereit, auch über die Grenzen des Fachgebiets tätig zu werden. „Wir sehen, dass für die Mehrheit der Arbeitnehmer auch Stellenangebote außerhalb des eigenen Fachgebiets vorstellbar sind. Jeder zehnte Arbeitnehmer orientiert sich sogar ganz bewusst völlig um“, so Dr. Sebastian Dettmers.

Im Vertrieb wird am häufigsten gewechselt

Wer wie lang im aktuellen Job verweilt, hängt vor allem mit dem Tätigkeitsfeld bzw. der Berufsgruppe zusammen. Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung bleiben durchschnittlich mindestens fünf Jahre im gleichen Job. Immerhin vier Jahre hält es in der Regel Ingenieure, ITler und Marketing-Experten im Job. Viel schneller, nämlich bereits nach drei Jahren, orientieren sich nach der Stepstone-Studie Kollegen in den Bereichen Einkauf und Logistik, Vertrieb und Administration um.

Schaut man auf das aktuelle Stellenangebot der großen Online Stellenbörsen, Zeitungen und oder Karriereseiten der Unternehmen, dann sieht es für Jobwechsler derzeit gut aus. Denn im ersten Quartal 2014 zeigt die Auswertung der Metasuchmaschine WiWo-Jobturbo einen merklichen Aufwärtstrend. Dr. Dettmers bestätigt: „In den Berufsfeldern IT, Ingenieurwesen oder Finance ist der Wettbewerb um qualifiziertes Personal am größten. Dementsprechend haben Wechselwillige aus diesen Bereichen gute Chancen bei der Suche nach dem Traumjob.“

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