Kündigungstipps für Mitarbeiter: Wie Sie die Kündigung bewältigen - Seite 2

Kündigungstipps für Mitarbeiter: Wie Sie die Kündigung bewältigen

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Welche Kompensation Mitarbeiter interessiert
Welche Kompensation Mitarbeiter interessiert (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Um beruflich neu Fuß zu fassen, durchstöbert er neuerdings Jobbörsen und Fachportale, registriert sich in Online-Foren und tauscht sich mit anderen Betroffenen aus, um sich gegenseitig Mut zu machen. Die Arbeitsagentur sei zwar „durchaus behilflich“, sagt er, besser aber sei es, man hilft sich selbst.

Das Internet hat den Kampf gegen die Jobkrise tatsächlich leichter gemacht. Die klassische Stellensuche findet zunehmend online statt. Allein Stepstone, eines der größten deutschen Portale, zählte 2008 knapp 4,2 Millionen Besucher pro Monat — ein Plus von einem Drittel im Vergleich zu 2007. Mithilfe der bundesweiten Suchportale und automatischer Abfragehilfen, die einem regelmäßig die neuesten Stellenanzeigen per Mail zuschicken, gehen interessante Angebote kaum noch unter. Nicht zuletzt finden sich im Web ebenso zahlreiche Tipps und Tricks rund um den Bewerbungsprozess, zu Anschreiben, Lebenslauf und Vorstellungsgespräch.

Auch das Knüpfen neuer Kontakte via Xing, Facebook oder LinkedIn ist heute so einfach wie nie. Selbst Headhunter und Personaler tummeln sich in den virtuellen Kontaktbörsen, um nach vielversprechenden Kandidaten Ausschau zu halten. Gut also, wer dort ein aktuelles Profil pflegt, das ihn als kompetenten, vielseitigen und bestens verdrahteten Branchenkenner ausweist.

Von Profis helfen lassen

Wer sich bei der Neuorientierung nicht nur auf sich selbst, Freunde oder das Internet verlassen möchte, kann sich freilich auch von Profis helfen lassen. Neben privaten Arbeitsvermittlern übernehmen diese Aufgabe häufig sogenannte Outplacement-Berater. Die bieten zum Teil einzeln buchbare Module oder eine Rundumbetreuung für Gekündigte an – von der Persönlichkeitsanalyse über Bewerbungsberatung und Marktanalyse bis hin zur Begleitung während der neuen Probezeit.

So auch Hans-Josef Schnepper, Geschäftsführer bei SWP Outplacement in Frankfurt. Diese individuelle Beratung ist jedoch nicht billig: Zwischen 5000 und 10.000 Euro müssen Klienten für die Garantiebetreuung, sprich bis zur erfolgreichen Neuvermittlung, einkalkulieren. Deutlich günstiger sind die einzelnen Bausteine. Einige Dienstleister bieten dabei Festpreise an, Schnepper rechnet nach Stundensätzen ab – im Schnitt: 250 Euro.

Beispiel Marktrecherche. Eine solche Analyse ist für etwa 1000 bis 2000 Euro zu haben. Dabei wird zunächst das eigene Bewerberprofil mit allen persönlichen und fachlichen Stärken zusammengestellt. Danach nutzen die Experten ihre Kontakte und recherchieren bei Headhuntern, Branchenkennern und Unternehmen nach den derzeit gefragten Anforderungen. Die werden dann mit dem Profil abgeglichen. Danach sehen Bewerber meistens klarer, wo sie ihre Qualifikationen entweder optimieren oder sich bewerben sollten.

Die Kosten übernimmt zum Teil aber auch die Arbeitsagentur. Kann die nach zwei Monaten noch immer keinen neuen Job vermitteln, stellt sie Mittel für private Coaches und Outplacement-Berater zur Verfügung.

So weit ist Bernd Weimann allerdings noch nicht. Er verlässt sich noch voll auf seine Eigeninitiative – und die einigermaßen guten Perspektiven in seiner neuen Traumbranche, der Solartechnik. Eine entsprechende Weiterbildung hat ihm die Arbeitsagentur bereits vermittelt. Für Weimann sind das gute Aussichten: „Ich habe auf Reset gedrückt und starte jetzt neu.“

5 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 09.02.2010, 23:34 UhrAnonymer Benutzer: Personaler

    Und noch ein Tip :
    Als Gekündigter sollte man sich sofort neu orientieren.
    ich kenne Leute, die noch 3 Jahre nach dem Ausscheiden arbeitslos waren und sich immer noch über Ex-Kollegen und -Mitarbeiter ausgekotzt haben. Die haben gar nicht begriffen, daß sie selbst für ihre Umgebung unerträglich wurden und einem selbstinitiierten Neuanfang im Weg gestanden haben. So etwas mit anzusehen, ist dann wirklich traurig. Das ist wie "Opa erzählt vom Krieg.". Alle tun interessiert doch eigentlich geht´s allen auf die Nerven.

  • 09.02.2010, 23:31 UhrAnonymer Benutzer: Personaler

    ich kann dieses Herumgeeier um das WiE einer Kündigung gar nicht nachvollziehen. ich habe in meinem bisherigen berufsleben schon aus diversen Gründen Kündigungen bzw. Ausscheidungen von Mitarbeitern in die Wege geleitet und festgestellt, daß man allen beteiligten den größten Gefallen tut, wenn man in kurzen, klar verständlichen Sätze zum Grund der beabsichtigten Trennung spricht. im Allgemeinen deuten aktuelle Umstände auf anstehende Veränderungen im Unternehmen hin und da ich nicht für Therapiesitzungen da bin, habe ich auch kein interesse an gefühlsduseliger Seelenmassage bei Mitarbeitern, die ich im Grunde gar nicht kenne. Sorry, wenn das jetzt für Manchen etwas hart klingt, aber dieses Geschwafel ist ebenso unnütz und hinderlich und zeugt m.E. nicht von Professionalität. ich mache einen Job - Punkt. Und die anderen machen auch einen - und mit deren Job ist jetzt Schluß. So ist der Lauf der Welt und im 21.Jh. sind die Zeiten eben vorbei, daß man 45 berufsjahre im selben Unternehmen verbringt. Dafür kann und will ich mich nicht bei Leuten entschuldigen, die rührseligen Zeiten nachhängen. Vor 20 Jahren war das im Osten auch schon mal so, jetzt "erwischt" es den Westen, So what ? Nur weil die Süd-/Westdeutschen meinten, unangreifbar zu sein und die große Fresse hatten, habe ich jetzt kein Mitleid, und schon gar nicht mit der überbezahlten Automischpoke. Sollten mal all diese Jammerlappen überlegen, wer die Geiz-ist-Geil-Mediamarktgeräte baut..., dann dürfte es dämmern, an wessen Ast die dort Einkaufenden sägen - am eigenen ! Also : Weiter so !

  • 09.02.2010, 23:28 UhrAnonymer Benutzer: Personaler

    ich kann dieses Herumgeeier um die WiE einer Kündigung gar nicht nachvollziehen. ich habe in meinem bisherigen berufsleben schon aus diversen Gründen Kündigungen bzw. Ausscheidungen von Mitarbeitern in die Wege geleitet und festgestellt, daß man allen beteiligten den größten Gefallen tut, wenn man in kurzen, klar verständlichen Sätze zum Grund der beabsichtigten Trennung spricht. im Allgemeinen deuten aktuelle Umstände auf anstehende Veränderungen im Unternehmen hin und da ich nicht für Therapiesitzungen da bin, habe ich auch kein interesse an gefühlsduseliger Seelenmassage bei Mitarbeiter, die ich im Grunde gar nicht kenne. Sorry, wenn das jetzt für Manchen etwas hart klingt, aber dieses Geschwafel ist ebenso unnütz und hinderlich und zeugt m.E. nicht von Professionalität. ich mache einen Job - Punkt. Und die anderen machen auch einen - und mit deren ist jetzt Schluß. So ist der Lauf der Welt und im 21.Jh. sind die Zeiten eben vorbei, daß man 40 berufsjahre im selben Unternehmen verbringt. Dafür kann und will ich mich nicht bei Leuten entschuldigen, die rührseligen Zeiten nachhängen. Vor 20 Jahren war das im Osten auch schon mal so, jetzt "erwischt" es den Westen, So what ? Nur weil die Süd-/Westdeutschen meinten, unangreifbar zu sein und die große Fresse hatten, habe ich jetzt kein Mitleid, und schon gar nicht mit der überbezahlten Automischpoke. Sollten mal all diese Jammerlappen überlegen, wer die Geiz-ist-Geil-Mediamarktgeräte baut..., dann dürfte es dämmern, an wessen Ast die dort Einkaufenden sägen - am eigenen ! Also : Weiter so !

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