Monster Employment Index: Welche Fachkräfte Deutschland braucht

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Monster Employment Index: Welche Fachkräfte Deutschland braucht

Fachkräfte fehlen an allen Ecken und Enden. Ein Index des Karriereportals Monster zeigt, wie hoch der Bedarf an Spezialisten in Deutschland tatsächlich ist. Ganz besonders fehlt es an Computerspezialisten.

Einmal im Monat erhebt das Karriereportal Monster die Nachfrage nach verschiedenen Jobs in den Bundesländern und vergleicht die deutschen Arbeitsmarkttrends mit denen Europas. Dazu beobachtet die Jobvermittler Online-Stellenangebote in 24 europäischen Ländern. Der aktuelle Monster Employment Index zeigt, wo es in Deutschland an Fachkräften fehlt und welche Berufe gesucht werden.

Im Oktober zeigte der Index eine leichte Nachfragesteigerung von zwei Prozent an. "Mehr als die Hälfte der deutschen Bundesländer verzeichnet im Oktober einen Zuwachs in der Online-Personalnachfrage verglichen mit dem Vorjahr", heißt es in dem Bericht. Ganz besonders fehlt es in Deutschland an Anlagen- und Maschinenbedienern. Die Nachfrage nach solchen Maschinenführern ist im Vergleich zum Oktober 2011 um 16 Prozent gestiegen und erreicht damit zum zehnten Mal in Folge den Spitzenplatz unter den Berufsgruppen. Vor allem im Bereich Transport und Logistik sind Online-Stellen für diese Gruppe ausgeschrieben.

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IT-Kräfte gesucht

Die kleine Berufsgruppe der Fachkräfte in Landwirtschaft und Fischerei (um 13 Prozent gestiegen) blickt auf eine beispiellos hohe Personalnachfrage im Oktober zurück und nimmt, mit dem stärksten Wachstum seit November 2011, den zweiten Platz im Index ein. Die Nachfrage nach Hilfsarbeitskräften (um zehn Prozent gesunken) hingegen geht weiterhin zurück und bildet das Schlusslicht der Berufsgruppen im Oktoberindex.

Bei den Fachkräften fehlt es an Computerspezialisten. Die wurden, verglichen zum Vorjahr, deutlich häufiger gesucht. Die Zahl der Online-Stellenanzeigen für ITler ist um zehn Prozent gestiegen - sowohl im Aus- als auch im Weiterbildungsbereich. Bernd Kraft, Vice President General Manager Central Europe bei Monster sagt dazu: "Es macht Mut, dass mehr als die Hälfte der Sektoren im Index ein Plus in der Online-Personalnachfrage verzeichnen und die Sektoren IT und Aus- und Weiterbildung sogar zweistellig gestiegen sind."

Regionale Unterschiede

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Auch die Online-Personalnachfrage in den Bereichen Öffentlicher Dienst; Marketing, PR und Medien und Rechnungs- und Steuerwesen (jeweils um neun Prozent gestiegen) steigt im Vorjahresvergleich. Verwaltung und Organisation (um elf Prozent gesunken) stellt den dritten Monat in Folge den schwächsten Sektor dar. Insbesondere die Nachfrage nach Bürokräften und kaufmännischen Angestellten ist hier gesunken.

Regional verzeichneten die Job-Experten den größten Nachfragezuwachs in Sachsen-Anhalt. Dort stieg die Nachfrage nach neuen Arbeitnehmer jeglicher Spezialisierung im Oktober um 16 Prozent. In Niedersachsen stieg die Nachfrage um sieben Prozent und in Mecklenburg-Vorpommern ging sie um 15 Prozent zurück. In Mecklenburg-Vorpommern sei der Rückgang allerdings auf das saisonalbedingt rückläufige Gastronomie- und Tourismusgewerbe zurückzuführen.

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