Frust
Sicher, jeder ist mal genervt von seinem Job, dem Chef oder den Kollegen. Aber selten wurde so viel über Unzufriedenheit im Job geklagt wie heute. Nicht wenige schleppen sich morgens schon frustriert ins Büro, denken mit Grauen an den miesen Boss, die nervigen Kollegen – und die Arbeit ödet auch nur noch an.
Wenn Sie gar keine Freude mehr an dem haben, was Sie tun, wenn Sie schon morgens mit Bauchschmerzen aufstehen und die positivste Stimmung, zu der Sie an der Arbeit fähig sind, eine genervte Grundhaltung ist, sollten Sie darüber nachdenken, ob Sie dauerhaft so weitermachen wollen. Die Düsseldorfer Outplacement-Beraterin Heike Cohausz rät in einem solchen Fall: "Stellen Sie sich zu nächst folgende Fragen: Was genau hat meinen Frust ausgelöst? Wieso möchte ich nicht mehr mit meinem Chef arbeiten? Welche konkreten Situationen haben dazu geführt, dass ich gehen will?" Können Sie die Faktoren, die Ihren Frust auslösen, nicht verändern oder beeinflussen, sollten Sie ernsthaft über einen Jobwechsel nachdenken.