Online Recruiting : Unterwegs den Traumjob finden

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Online Recruiting : Unterwegs den Traumjob finden

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Professionelle Netzwerke wie Xing und LinkedIn sind eine wichtige Informationsquelle. 47 Prozent der Studenten und Absolventen nutzen diese zu Karrierezwecken.

von Kristin Schmidt

Gedruckte Stellenanzeigen sind out. Karriereseiten im Internet, soziale Netzwerke und die Möglichkeit sich via Smartphone auf Jobsuche zu machen, sind in. Welche Unternehmen am besten im Netz kommunizieren.

Der junge Mann mit den dunklen Haaren und dem roten T-Shirt blickt konzentriert auf die Computersimulation, die er an seinem Bildschirm bearbeitet. Der Student von der RWTH Aachen ist Praktikant in der Entwicklungsabteilung beim Gesundheitskonzern Fresenius Medical Care. Er erzählt von seinen Aufgaben, dem ersten eigenen Projekt und der Stimmung im Unternehmen. 1300-mal wurde das YouTube-Video des Dax-Konzerns angeklickt. Für einen Einblick in den Arbeitsalltag eines Praktikanten eine passable Klickzahl. Und die Begeisterung für solche Videos und Geschichten steigt. Wollen Studenten oder Hochschulabsolventen doch immer genauer wissen, was sie in den Konzernzentralen und Großraumbüros der Unternehmen wirklich erwartet.

Je ehrlicher die Videos über Mitarbeiter oder deren Einträge im Karriereblog des Unternehmens erscheinen, umso besser für die Arbeitgeber. Authentizität gegenüber potenziellen Bewerbern ist im Internetzeitalter zentral – ebenso wie der Dialog mit den jungen Talenten und unkomplizierte Bewerbungsmöglichkeiten. Einige deutsche Unternehmen haben diesen Trend erkannt. Fresenius, die Deutsche Telekom und die Allianz belegen bei der diesjährigen Online Talent Communication-Studie vom Marktforschungsinstitut Potentialpark die vorderen Plätze.

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Unternehmen

  • Fresenius

    Der Dax-Konzern konnte, wie schon im Vorjahr am besten beim Ranking abschneiden. Fresenius ist auf allen zehn untersuchten Kanälen von Karriere-Homepage, über YouTube-Kanal bis hin zum Unternehmensblog sehr gut aufgestellt.

  • Deutsche Telekom

    Auch der Telekommunikationskonzern kann seine Silbermedaille vom vergangenen Jahr verteidigen. Unter anderem zeichnet sich das Unternehmen durch seine Karriere-App aus. Über sie können Interessenten von unterwegs unkompliziert Kontakt zur Personalabteilung aufnehmen.

  • Allianz

    Der Versicherungskonzern konnte sich um einen Rang verbessern. Die Allianz zeichnet sich unter anderem durch ihre spielerische Herangehensweise aus. Fünf Online-Spiele muss der Interessent spielen, dann bekommt er eine passende Stellenempfehlung.

  • Ernst&Young

    Ebenfalls um einen Rang verbessert hat sich Ernst&Young. Die Beratung ist in den sozialen Netzwerken, wie Facebook, Twitter oder LinkedIn besonders aktiv. 

  • Bertelsmann

    Das Medienunternehmen konnte sich gleich um drei Plätze auf Rang fünf verbessern. In der Kategorie mobile Recruiting belegt Bertelsmann sogar den zweiten Platz direkt hinter Fresenius.

  • Otto

    Der Versandhändler mit Sitz in Hamburg machte den größten Sprung im Ranking. Gleich 17 Ränge ging es nach oben. Laut Otto, hätten dazu vor allem die Fokussierung auf die Social-Media-Kanäle und die erhöhte Transparenz im Bewerbungsprozess geführt.

  • Accenture

    Die Beratung bleibt unverändert auf Rang sieben. Accenture bietet zum Beispiel an, im Falle einer Bewerbung den eigenen Xing-Lebenslauf für den zuständigen Personaler freizuschalten. Das erspart den Bewerbern lästiges Eintippen der Daten in ein Online-Formular.

  • Thyssen Krupp

    Das Unternehmen musste gleich fünf Plätze einbüßen und landete nur auf Rang acht, nachdem es im vergangenen Jahr sogar für einen Podestplatz gereicht hatte.

  • Daimler

    Auch der Stuttgarter Automobilkonzern musste Platzierungen einbüßen. Anstatt wie im vergangenen Jahr auf Rang sechs, reichte es für Daimler diesmal nur für den neunten Platz.

  • Continental

    Der Automobilzulieferer machte gleich zehn Plätze gut und schaffte es somit unter die Top Ten der kommunikativsten Arbeitgeber im Netz.

Für diese Erhebung wurden etwa 1400 deutsche Studenten und Absolventen nach ihren Wünschen bei der Kommunikation mit potentiellen Arbeitgebern befragt und 147 Unternehmen auf 325 Kriterien untersucht. Unter anderem kümmerten sich die Analysten um folgende Fragestellungen: Wird der Interessent automatisch zur mobilen Karriereseite weitergeleitet, wenn er von seinem Smartphone auf die Homepage zugreift? Können Bewerber selbst etwas auf der Facebook-Karriereseite posten oder nur Unternehmensnachrichten kommentieren? Wie schnell antworten die potenziellen Arbeitgeber auf Nachfragen per E-Mail?

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