
1. Selektieren
Bewerben Sie sich nicht bei sämtlichen Unternehmen, die Sie kennen. So erhöhen Sie bloß die Zahl der Absagen. Derzeit werden nur Kandidaten eingestellt, die 100-prozentig auf eine freie Stelle passen. Bewerben Sie sich deshalb nur auf Jobs, für die Sie eine wesentliche Qualifikation mitbringen.
Zudem muss das Anschreiben exakt auf den Arbeitgeber zugeschnitten sein – jeder Anflug von Allgemeinplätzen führt zum Ausschluss.
2. Vorbereiten
Beschäftigen Sie sich intensiv mit dem Geschäftsmodell und der Kultur der Firma. Sammeln Sie Informationen über die Position, wenn möglich auch über die Gesprächsteilnehmer.
Spielen Sie mit Freunden durch, wie Sie Ihren Werdegang darstellen werden. Daraus entstehen oft Fragen, die ein Personaler stellen könnte.
Da auch Bewerber in der Regel Fragen stellen sollen, überlegen Sie sich ebenfalls einige –aber „nicht nur die nach dem Gehalt“, sagt Oliver Rüsing, Personalberater bei Heidrick & Struggles.
Im Vorstellungsgespräch nicht wie Bittsteller auftreten
3. Beeindrucken
Wer tatsächlich zum Jobinterview eingeladen wird, muss mit dem ersten Eindruck überzeugen. Also: fester Händedruck, Begeisterung im Blick und selbstbewusstes Auftreten.
Klingt selbstverständlich, machen aber viele falsch. Weil sie sich zurzeit eher wie Bittsteller fühlen, „nuscheln die meisten ihren Namen zu schnell und zu leise“, beobachtet etwa Personalberaterin Maren Lehky.
Effekt: Der erste Eindruck ist nicht der eines engagierten Siegers, sondern der von Rudis Resterampe.













