Ratgeber: Bewerben in Krisenzeiten - Seite 2

Ratgeber: Bewerben in Krisenzeiten

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4. Vermarkten 

„Entwickeln Sie Ihr persönliches Verkaufsversprechen“, rät Karrierecoach Martin Wehrle: Was unterscheidet Sie von Mitbewerbern? Welche Ihrer Erfahrungen oder Kompetenzen könnten für das Unternehmen gerade jetzt nützlich sein? Wer auf diese Fragen konkrete Antworten liefert, sammelt jetzt wichtige Pluspunkte.

Eine passivere, aber nicht unwichtigere Bewerbungsform ist das sogenannte Personal Branding – insbesondere im Internet. Starten Sie dazu ein Blog oder eine Web-Seite, diskutieren Sie in Foren sozialer Netzwerke wie Xing, registrieren Sie sich beim Kurznachrichtendienst Twitter.

Ziel: Aufmerksamkeit wecken und gefunden werden.

5. Nachhaken

Geben Sie sich nicht mit Standardabsagen zufrieden. Eine Niederlage kommt vor – wichtiger aber ist, daraus zu lernen. Versuchen Sie herauszufinden, ob Sie wegen mangelnder Qualifikationen, wegen eines generellen Einstellungsstopps oder wegen Ihres schlechten Auftritts abgelehnt wurden.

Seit der Einführung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes scheuen Unternehmen zwar aus Angst vor Klagen davor zurück, Gründe für Absagen zu nennen. Doch sollten Sie in diesem Fall zumindest persönlich Kontakt zu dem zuständigen Personaler aufnehmen und ihn um Feedback bitten, was Sie in Zukunft besser machen können.

Vorsicht bei Visitenkarten

6. Netzwerken

Jobmessen bieten aktuell wenigstens die Chance, mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen – falls Sie den Besuch richtig vorbereiten. Dazu gehört, im Vorfeld maximal sechs Unternehmen herauszupicken, die Sie kontaktieren wollen. Mehr schafft man nicht. 

Umso wichtiger ist, ebenfalls vorab Termine mit den Personalern zu vereinbaren und mit einer aktuellen Bewerbungsmappe zu erscheinen. Vorsicht: Visitenkarten wirken bei Berufseinsteigern albern.

7. Qualifizieren

Wenn alles nicht klappt, nutzen Sie die Zeit, um eine weitere Qualifikation zu erwerben – etwa eine künftig stärker gefragte Fremdsprache oder ein Master.

Wichtig: Ihr Wunsch-Arbeitgeber muss seinen eigenen Vorteil darin erkennen, die Fortbildung sollte „wie ein schlüssiger Schritt in Ihrem Lebenslauf wirken, nicht nur wie eine Warteschleife“, rät Karrierecoach Wehrle.

2 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 15.07.2009, 20:32 UhrAnonymer Benutzer: grosse Scheff

    stimmte kann ische nur beschdädigen. und gelt wolle sie auch alle, mansche haben sogar angezeigt misch und dasse nur wege bisschen Asbest in Decke. Alle Faul und undankbar

  • 25.06.2009, 23:42 UhrAnonymer Benutzer: Deutsche Chef

    in Deutschland gibt es ueberhaupt keine hochqualifiziert Arbeitskräfte, alle wollen nur Urlaub ohne arbeit

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