Bild: dpaBMW
Sowohl bei den Ingenieuren als auch bei den Wirtschaftswissenschaftlern sind die Bayrischen Motoren Werke der beliebteste Arbeitgeber. Diesen Platz hatte der Autobauer auch schon im vergangenen Jahr inne. Bei den Wirtschaftswissenschaftlern wählten ihn 14,1 Prozent der Befragten, bei den Ingenieuren 17,0 Prozent.
Bild: dpaAudi
Auch Audi ist bei den Ingenieuren und Wirtschaftswissenschaftlern gleich beliebt. in beiden Rankings belegt der Autobauer den zweiten Platz. Bei den Ingenieuren rutschte Audi um einen Platz ab und tauschte so die Plätze mit BMW. Bei den Wirtschaftswissenschaftlern sprachen sich 13,4 Prozent für Audi aus, bei den Ingenieuren 16,3 Prozent.
Bild: APPorsche
Ebenfalls gleich platziert in beiden Rankings ist Porsche. Mit 11,5 Prozent der Stimmen bei den Wirtschaftswissenschaftlern und 13,2 Prozent bei den Ingenieuren konnte der Autobauer in beiden Rankings von Platz vier auf drei vorrücken.
Bild: APLufthansa
Bei den Wirtschaftswissenschaftlern wurde die Lufthansa von Platz drei auf Platz vier zurück gedrängt. Das Flugunternehmen hat in dieser Sparte 10,3 Prozent der Stimmen. Bei den Ingenieuren liegt die Lufthansa mit ihrer Techniksparte auf Platz sieben im Rating und konnte dort somit ein verbessertes Ergebnis gegenüber dem Vorjahr (Platz neun ) vorweisen. Die Ingenieure gaben der Lufthansa 8,4 Prozent ihrer Stimmen.
Bild: APSiemens
Bei den Ingenieuren liegt Siemens auf Platz 4 und muss so einen Platz gegenüber dem vergangenen Jahr einbüßen. Die Ingenieure gaben dem Unternehmen 12,9 Prozent der Stimmen im Ranking.
Bei den Wirtschaftswissenschaftlern konnte Siemens von Platz sieben auf die sechs aufsteigen. Das Technologie-Unternehmen erhielt 8,3 Prozent der Stimmen dieser Zielgruppe.
Bild: ReutersGoogle
Bei den Wirtschaftswissenschaftlern konnte Google im Vergleich zum Vorjahr einen Platz zulegen und liegt nun auf Platz 5. Der Internet-Riese erhielt 10,1 Prozent der Stimmen. Bei den Ingenieuren schaffte es Google nur auf Platz 23.
Bild: ReutersRobert Bosch
Bei den Ingenieuren steht Bosch auf Platz fünf der beliebtesten Arbeitgeber. Der Hersteller von Haushaltsmaschinen und Autoteilen erhielt 10,9 Prozent der Stimmen. Bei den Wirtschaftswissenschaftlern folgt Robert Bosch mit 6,9 Prozent der Stimmen auf Platz 10. Im Vorjahr lag der Konzern in dieser Zielgruppe auf Platz 14.
Bild: dpaDaimler
Auf Platz sechs der beliebtesten Arbeitgeber der Ingenieure liegt der Autobauer Daimler. In dieser Sparte hat das Unternehmen 9,2 Prozent der Stimmen bekommen. Bei den Wirtschaftswissenschaftlern kam Daimler auf den siebten Platz und konnte sich somit gegenüber dem Vorjahr um einen Platz verbessern. Dort erhielt Daimler 7,8 Prozent der Stimmen.
Bild: dpaEADS
Das Luft- und Raumfahrtunternehmen liegt wie schon im vergangenen Jahr bei den Ingenieuren auf Platz sieben im Ranking um die beliebtesten Arbeitgeber. Bei dieser Zielgruppe erhielt das Unternehmen 8,4 Prozent der Stimmen. Bei dem Wirtschaftswissenschaftlern liegt EADS nur auf Platz 35.
Bild: dpaDeutsche Bank
Von Platz neun auf die acht geht es für die Deutsche Bank im Ranking der beliebtesten Arbeitgeber der Wirtschaftswissenschaftler. Sie erhielt 7,2 Prozent der Stimmen.
BMW
Sowohl bei den Ingenieuren als auch bei den Wirtschaftswissenschaftlern sind die Bayrischen Motoren Werke der beliebteste Arbeitgeber. Diesen Platz hatte der Autobauer auch schon im vergangenen Jahr inne. Bei den Wirtschaftswissenschaftlern wählten ihn 14,1 Prozent der Befragten, bei den Ingenieuren 17,0 Prozent.
Um viertel vor fünf klingelt der Wecker. Der angehende Postbote steht auf, duscht, putzt seine Zähne und zieht sich an. Er gönnt sich ein kleines Frühstück, nimmt seine Tasche und schaut auf die Uhr: gerade noch pünktlich. Es ist Donnerstag, der vierte Tag seiner Ausbildung und der erste draußen auf der Straße. Briefträgerkluft an, Tasche aufs Fahrrad, ab die Post.
Das alles macht der angehende Postbote durch Klicks auf den Bildschirm. Denn er ist ein in Flash programmierter Avatar, das Spiel ist sein Tagesablauf und das Ziel für den Spieler eine Anstellung beim privaten französischen Postdienstleister Formaposte im Großraum Paris. Wer sich dort bewerben will, muss neuerdings zuerst in der virtuellen Welt beweisen, dass er früh aufstehen, in der Schule aufpassen und Briefe in die richtigen Briefkästen werfen kann.
Christian Püttjer von der Karriereakademie Püttjer & Schnierda spricht von "E-cruitment", elektronischer Personalbeschaffung. "Die Unternehmen stellen sich spielerisch vor. Sie führen den Bewerbern vor Augen, um welche Aufgaben es geht und fragen: Habt ihr Lust dazu?“
Auf virtuellem Rundgang durchs Unternehmen
Immer mehr Unternehmen nutzen die interaktiven Möglichkeiten des Internets, um interessierten Bewerbern das eigene Haus vorab vorzustellen. So zeigt Tchibo im virtuellen Rundgang unter anderem den Weg der Kaffeebohne vom Feld im Ursprungland bis zur Lagerhalle in Deutschland. Der Lebensmittelkonzern Unilever gewährt Einblick in die Produktion seiner Eismarke Ben & Jerry’s. Unter dem Motto "Probier-dich-aus" lässt die Commerzbank den User einen Tag als Berater durchspielen: den Kunden begrüßen, persönliche Ebene schaffen, Anliegen erfragen, Angebote auswählen, Kreditformular durchgehen.
"E-cruitment dient mehr dem Marketing der Unternehmen als der eigentlichen Auswahl der Kandidaten", sagt Püttjer. Doch die Methode liefert auch ganz handfeste Erfolge. Formaposte etwa konnte die Abbruchquote der jungen Azubis nach eigenen Angaben von 25 auf acht Prozent drücken. Und das, weil die typische Briefträgerwoche im Vorhinein realistisch dargestellt wird.
Der beste Weg, eine Firma kennenzulernen, sei zwar nach wie vor das Praktikum, sagt der Karriereberater. "Aber das fällt heutzutage bei Bachelor und Master oft flach. Bewerber haben immer weniger Kontakt zu Firmen und Arbeitsfeldern, weil ihnen einfach die Zeit fehlt." Die Möglichkeit, die Studien-Abschlussarbeit bei einer Firma zu schreiben, werde so immer rarer. Statt Arbeitsprozesse also direkt kennenzulernen, simuliere man sie ein wenig im Internet.
E-cruitment ist nur eine Variante des übergeordneten Begriffs "Recrutainment", der derzeit unter Personalern kursiert. Das englische Kunstwort bezeichnet eine Mischung aus "Recruiting" (Personalbeschaffung) und "Entertainment" (Unterhaltung). Dazu gehören auch das sogenannte "Self-assessment" (Selbstbeurteilung) und das „E-assessment“ (elektronische Beurteilung). Diese beiden Instrumente wenden Personaler in der Regel bei Interessenten an, die sich bereits registriert haben. Erst dann gelangen sie zu einem Persönlichkeitsbogen, den sie ausfüllen (Self-assessment) oder zu einer Fallstudie, die sie lösen müssen (E-assessment).
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