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3 Kommentare
Das duale Ausbildungssystem
und
Abispinner haben kein Interesse an Berufen die "Arbeit" beinhaltet
sind zwei paar Schuhe.
Das Bildungssystem im D ist alles andere als "Vorzeigesystem"
Abispinner müssen ALLE eine abgeschlossene Lehre nachweisen, um
weiter für Systemrelevante Berufe wie: Juristen,Polzisten u.a.
studieren zu können.
So sollte eine Richter ein Beruf erlernen, bevor dieser sich darin
versucht Gerechtigkeit zu finden.
Spinner wie Professoren haben im Leben nichts produktives
geleistet.
Streben aber nach absoluter Macht über alles bestimmen zu wollen.

Lustiger Beitrag. Selten so gelacht. Hoffe du meinst das ironisch. Welche Art Beruf sollte ein Richter den deiner Meinung nach erlernen. Ich hoffe doch nicht den eines Rechtsanwalts.

Es ist nicht unbedingt schlecht, wenn man mit einen hohen Schulabschluss eine Ausbildung macht.
Allerdings stelle ich mit Bedauern fest, dass gerade in kreativen (teilweise auch handwerklich geprägten) Berufen Abiturienten die Haupt- & Realschüler verdrängen. Daraus ergibt sich (meiner Meinung nach) folgendes Problem: Wenn ein junger Mensch den Sprung in´s Gymnasium nicht schafft & auf der Haupt- oder Realschule bleibt, kann er wegen der (scheinbaren) Perspektivlosigkeit in ein Loch fallen & sich mit seiner Situation abfinden (nach dem Motto "warum soll ich mich noch anstrengen? Mit Hauptschulabschluss bekomm ich doch eh keinen Ausbildungsplatz & einen höheren Schulabschluss schaff ich danach vielleicht auch nicht...").
Natürlich sollte man nie aufgeben. Aber wenn man ständig aus den Medien, von der Familie, Freunden,... hört, dass man nur mit Abi einen guten Beruf erlernen kann, dann ist aufgeben auf den ersten Blick natürlich leichter, als zu kämpfen.
Ein weiteres Problem habe ich schon öfters miterlebt: Viele Abiturienten, die eine Ausbildung (gerade in kreativen Berufen) abgeschlossen haben, entschieden sich teilweise noch vor Ausbildungsende dazu, diesen Beruf nicht auszuüben, sondern im Anschluss doch zu studieren. Der Grund ist einfach: Mit einem Einstiegsgehalt von 1500 € (Bayern) ohne größere Gehaltssprünge in den kommenden Jahren scheint ein Studium und die beruflichen Möglichkeiten danach für viele Abiturienten verlockender zu sein.
Ich selbst habe eine Ausbildung in einem kreativen Beruf absolviert. In meiner Klasse war jeder 2. (Fach-)Abiturient, danach folgten Realschüler, oder Personen, die bereits eine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Von ca. 30 Leuten waren vielleicht 3 dabei, die "nur" Quali hatten.
Es ist meiner Meinung nach schon sehr traurig, wenn man von den Bewerbern einen hohen Schulabschluss für eine Lehrstelle fordert, aber nur so wenig zahlt, dass man 1100 € netto raus bekommt. Hätte ich Abi, ich würde es mir auch überlegen...

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Kommentare zu: Abiturienten schätzen Berufsbildung zu wenig
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