Vorbereitung Vorstellungsgespräch : Die Fallen der Personaler

13 Kommentare zu Vorbereitung Vorstellungsgespräch : Die Fallen der Personaler

  • Es tut mir leid, aber einen Bewerber, der sich wie ein glitschiger Aal hin- und herwindet, um auf keinen Fall sein Profil preiszugeben, wenn er wie geschildert antwortet, den würde ich im Leben nicht einstellen. Das Wort "Lüge" trieft zwischen jedem Satz durch. Sorry, aber die Antworten taugen leider nicht.

  • Karrieristen wollen doch Individualisten sein, warum dann vorgefertigte Antworten auf noch tumbere Fragen auswendig lernen. Die meisten Personaler die ich in Gesprächen getroffen haben, sind unfähig ein Gespräch zu führen und verstecken sich nur hinter diesem Übel an Floskelbrei. Zudem lässt sich kein Charakter und auch nicht Fachwissen in die albernen Diagnoseraster pressen, an deren Spitze diese Fragen stehen. WIWO scheint zudem Altes wieder aufzuwärmen oder wie kommt der Kommentar vom Februar zustande liebe Redaktion?

  • Die Fotostrecke geht unausgesprochen von einer asymmetrischen Situation aus, bei der ein Bewerber, z.B. einer der unendlich vielen, potentiell arbeitslosen Geistes- und Kommunikationswissenschaftler, sehnsüchtig auf eine freie Stelle hofft und mit allen möglichen Psycho-Tricks versucht, genommen zu werden.

    In vielen Fällen liegt aber gar keine Asymmetrie dieser Art vor, sondern ein ausgeglichenes Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Dann wird man sich ganz normal unterhalten - ohne Psychogeschwätz.

    Eine Asymmetrie kann aber auch in vielen Fällen genau anders herum liegen, wenn das Unternehmen nämlich händeringend nach Fachkräften sucht. Dann wird das Unternehmen sicherlich nicht auftrumpfen. So ist das in der Marktwirtschaft.

    Egal, wie die Verhältnisse liegen: In einem Gespräch kann man zwar einigermaßen gut feststellen, ob jemand ungeeignet ist. Man kann aber umgekehrt nicht herausbekommen, ob jemand wirklich geeignet ist. Das zeigt erst die Probezeit, allerdings nur(!) dann, wenn die Personalabteilung ihre eigentliche Kernaufgabe in dieser Probezeit auch wirklich erfüllt, was sie bisweilen nicht tut: Höllisch aufpassen, daß die alten Hasen, die um ihre eigene Stelle fürchten, nicht einen guten, neuen Mitarbeiter aus Existenzangst wegmobben. Das ist leider nicht selten der Fall. Dann versagen die Personalabteilungen. Wenn sie statt dessen die bekannten, sinnlosen Psychospielchen bei der Einstellung durchkaspern und damit gleich die Besten, die so etwas natürlich nicht mitmachen, verscheuchen, und dann später, wenn es wichtig wird, sehr gute, neue Mitarbeiter dann auch nicht schützen, schädigen sie das Unternehmen im doppelten Sinne.

    Am besten hat man in den Personalabteilungen gestandene Fachleute des Unternehmens mit Lebenserfahrung. Die wissen und können das alles.

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