Kölner Absolventenkongress: So holen Bewerber mehr aus Jobmessen heraus

Kölner Absolventenkongress: So holen Bewerber mehr aus Jobmessen heraus

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Auf dem Absolventenkongress in Köln können sich Akademiker zu vielen Branchen informieren. Und vielleicht sogar eine Ausbildungsstelle ergattern

von Jochen Mai

Heute öffnet der Absolventenkongress in Köln – nach eigenen Angaben "Deutschlands größte Jobmesse", auf der sich nicht nur 250 Unternehmen versammeln, sondern auch noch rund 25.000 freie Stellen für junge Akademiker mitbringen sowie kostenlose Lebenslauf-Checks und Karriereberatungen anbieten. Hört sich gut an, und kann es auch werden – vorausgesetzt die Besucher sind richtig vorbereitet.

Ob Recruiting-Messen, Praktikumsbörsen oder Absolventenkongresse – Jobmessen sind die Gelegenheit, um sich über Praktika und Berufsangebote zu informieren und mit künftigen Chefs ins Gespräch zu kommen. Gerade Berufseinsteigern wie -wechslern bieten die Börsen enorme Vorteile: Binnen kurzer Zeit können Sie sich einen relevanten Überblick über den aktuellen Arbeitsmarkt, über gefragte Kandidatenprofile und Kompetenzen verschaffen sowie persönliche Kontakte in ihre Wunschunternehmen knüpfen. Nicht zuletzt geht es dabei auch darum, seine Berufswünsche mit den tatsächlichen Anforderungen und dem jeweiligen Betriebsklima abzugleichen.

Doch das alles gelingt bei entsprechender Vorbereitung. Solche Jobmessen verführen zwar zum Stöbern und Schnuppern, wirklich erfolgreich sind nach Aussagen der Personaler aber nur Kandidaten, die wenig dem Zufall überlassen und dafür umso gezielter vorgehen. Falls auch Sie vorhaben auf den Absolventenkongress oder eine andere Jobmesse zu gehen, sollten Sie unbedingt folgende Tipps beherzigen:

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Tipps zur Vorbereitung der Jobmesse : Auswählen

 Der Sinn von Jobmessen besteht nicht darin, von Stand zu Stand zu hetzen und sämtliche Aussteller zu besuchen. Bei mehr als 200 Firmenvertretern wäre das auch reine Zeitverschwendung. Konzentrieren Sie sich lieber auf jene Unternehmen, die Sie beruflich wie persönlich interessieren. Treffen Sie mithilfe des Messeprogramms (meist steht das schon lange vorher im Internet) eine Vorauswahl und bringen Sie die Firmen in eine Reihenfolge – mit Ihrem Traumarbeitgeber in spe an dritter Stelle. So haben Sie auf der Messe die Chance, bei den weniger wichtigen Ausstellern noch zu üben. Wenn Sie sich für eine Auswahl entschieden haben, sollten Sie sich noch genau über die Zielunternehmen informieren, um später durch fundierte Fragen glänzen zu können. Und packen Sie sich den Tag nicht zu voll. Pro Unternehmen und Gespräch sollten Sie mit 45 Minuten rechnen. Die Erfahrung lehrt zudem: Nach dem sechsten Arbeitgeber raucht den meisten der Kopf. Den siebten überzeugt kaum noch einer.

Kontaktieren

Spontaneität können Sie im Dialog mit dem Personaler beweisen – aber bitte nicht bei Ihrem Besuchsplan. Die begehrtesten Unternehmen sind fast immer völlig überlaufen. Hier kriegen Sie keinen Ad-hoc-Termin. Finden Sie deshalb besser schon vorab heraus, welche Unternehmensvertreter vor Ort sein werden und schreiben Sie denen eine kurze, freundliche Nachricht – beispielsweise via Xing. Das kommt gerade in Zeiten von Social Media gut an und fällt auf! Ansonsten rufen Sie in der Firmenzentrale an und versuchen einen Termin zu bekommen. Wer kann, sollte zudem vormittags Termine machen. Da sind die Personaler noch aufmerksam und weniger gestresst.

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