„Was Krause versucht zu sagen, ist…" Bravo! Hier geriert sich einer nicht nur als empathischer, hilfsbereiter Kollege, sondern auch noch als begnadeter Zuhörer. Obendrein bereichert er die Runde mit den klaren Worten, um die der simple Herr Krause leider verlegen war. Ziemlich link.
„Die Details interessieren mich weniger. Was ist der Kern der Sache?" Wer so fragt, degradiert den anderen zum technikverliebten Kleingeist. Nur er hat den Überblick über das große Ganze – oder ist zumindest daran interessiert. Eine noble Geste, die den Kollegen ziemlich winzig aussehen lässt.
„Vermutlich haben Sie Recht." Eine fiese Attacke. Natürlich glaubt so jemand nicht eine Sekunde daran, dass der andere Recht hat. Aber er signalisiert Toleranz und Offenheit, während er gleichzeitig die Glaubwürdigkeit und Reputation des anderen subtil untergräbt.
„Anfangs habe ich es auch so gesehen…" Der erste Satzteil klingt nur verständnisvoll. Tatsächlich geht es darum, den anderen alt und ewiggestrig aussehen zu lassen. Denn die unausgesprochene Fortsetzung lautet: „...aber intellektuell habe ich mich längst weiterentwickelt."














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Alle Kommentare lesen19.01.2010, 05:37 UhrAnonymer Benutzer: hypnosebegleiter
Die schärste Waffe ist das Wort.
Nikolaus b. Enkelmann sagte: "Nichts kann den Geist des Menschen mehr mobilisieren als die Macht des Wortes."
23.09.2009, 11:19 UhrAnonymer Benutzer: Fritze
Man muss heute wirklich aufpassen was man so sagt, da fast überall
der MAD eingezogen ist. MAD bedeutet: Mobben, Anschwärzen ,
Denunzieren - das ist aktuelle Unternehmenskultur.....................