Kommentare zu: Die Diktatur des positiven Denkens

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24 Kommentare
  • 22.08.2010, 12:14 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    Die Alternative zum positiven Denken ist nicht Verzweiflung sondern Resignation. Diese Eigenschaft besitzen z.b. 99% aller beamten.

    Das Ende Amerikas wird nicht durch Wildwestkapalismus sondern durch Europäisierung Amerikas geschehen. Schon jetzt verdient der durchschnittliche Mitarbeiter im Staatsdienst im Durchschnitt mehr als das Doppelte (130 TUSD) seines Pendants in der Privatwirtschaft (ca. 60 TUSD). Dieser Abstand hat sich in den letzten 10 Jahren um 30 TUSD vergrößert (!). Zugleich arbeiten in manchen US-Staaten weit über 20% der berufstätigen im Staatsdienst (!).

    Natürlich ist das "positive Denken" ein Hype, das im Vertrieb beliebig mißbraucht wird. Die Empfehlung "seid bitte einfach vernünftig" ist jedoch einfach keine (ich denke, das muss man nicht erklären?):

  • 22.08.2010, 12:15 UhrAnonymer Benutzer: eine tiefsinnige Analyse,

    selbstkritisch und so ganz und gar europäisch gedacht.

    Wie sich die USA in den nächsten 100 Jahren weiterentwickeln werden, kann man schlecht sagen. Aber sie stellen nur 5 % der Weltbevölkerung, und sie importieren viel mehr als sie exportieren, ähnlich wie England vor 100 Jahren, das nach letztlich glücklosen Kriegen lernen mußte, daß die anderen 95 % die Mehrheit darstellen und auch etwas können - sogar mehr.

    Eine kulturelle Re-Europäisierung gäbe den USA hohe Stabilität - gut passend zu Südamerika. Eine kulturelle Hinwendung zu Asien ist unmöglich, denn das ist das Terrain und die Kultur anderer, einer Mehrheit nämlich, mit der sie alternativlos im Frieden leben müssen.

  • 22.08.2010, 13:00 UhrAnonymer Benutzer: Der Positive

    Hier ist das Problem falsch bezeichnet - Positives Denken fuer sich genommen ist - wie kann es anders sein - positiv - was koennte auch die Alternative sein? Der Artikel schlaegt richtigerweise vor "die Dinge so sehen, "wie sie sind"" - also Realismus. Folglich ist das Problem eher als Realitaetsvelust, blauaeugikeit oder ignoranz zu bezeichnen. Ohne positives Denken saehe es in den USA und der Welt weitaus schlechter aus.

  • 22.08.2010, 14:34 UhrAnonymer Benutzer: Noname

    Ach, Frau Ehrenreich mal wieder....

    Die typisch weinerliche Argumentation aller linken Negativdenker die da lautet:

    Die Welt ist schlecht, sie wird immer schlechter, ich kann als individuum nichts ändern, schuld sind die äusseren Umstände, die zu ändern obliegt einem starken Staat der einzig und allein für (Verteilungs) Gerechtigkeit sorgen kann.

    bitte, bitte lieber Staat, erlöse mich aus jeder Selbstverantwortung, so wie ich Dir sukzessive alle meine Rechte übertrage. Und führe mich nicht in Versuchung, sondern erlöse mich von jeglicher Alternative. Jetzt und in Ewigkeit, Amen.

    Positives Denken beinhaltet das Einverständnis dass man als individuum etwas bewirken kann, so man denn will. Wenn man als indivduum etwas bewegen will braucht man Freiräume, je mehr desto besser. Positives Denken beinhaltet aber auch die Möglichkeit des Scheiterns. Nur, anders als ein Negativdenker der andere für sein Scheitern verantwortlich macht, sagt sich der Positivdenker, egal, noch einmal.

    Dass der Linken das sog. "positive Denken" zutiefst suspekt ist, versteht sich von selbst. "Selbstverantwortung" und "individualismus" sind geradezu faschistoide begriffe. Man hat lieber eine willenlose Masse die sich von erleuchtetenden Studienabrechern und Soziologen wie eine Herde problemlos hüten und scheren lässt.

  • 22.08.2010, 16:28 UhrAnonymer Benutzer: @ Noname

    Wenn man schon als Neolib jemanden als 'links' einstuft, dann aber nicht mit linken Phrasen wie "Wenn man .. etwas bewegen will ..".

    Es kommt bekanntlich partout nicht darauf an, daß sich etwas bewegt, sondern darauf, daß die Situation unterm Srich unter berücksichtigung aller Aspekte hinterher zumindest nicht schlechter ist als vorher. bei jeder Schnapsidee, von der die Welt voll ist, wäre keine bewegung stets die beste Lösung. Konservative bewahren daher und setzen vorsichtig Neues hinzu, andere verändern und interessieren sich nicht für die Schäden.

    Linke haben nur zerstört und als Kommunisten 100 Mio Tote hinterlassen. Die Konkurrenz hat 750E12 Dollar Schwindel-Derivate (15fach höher als das Welt-bSP) vergeben und 200 Kriege in 200 Jahren geführt.

    Der Deutsche L. Erhardts hatte mit der Mischung in Form einer Sozialen Marktwirtschaft immer noch die beste idee. bei diesem Kompromiß wird die Leistung mäßig begabter Glücksritter oder Derivateschwindler nicht so hoch eingestuft - aber auch nicht so tief - wie bei den obigen extremen Systemen. Andererseits liegen auch nicht (wie bei den Neolibs) unschuldige Menschen (sogar Kinder!) auf der Straße, wenn Heuschrecken Firmen erschwindelt und zerstört haben.

    Erhardts Kompromiß ist daher allem überlegen, bremst aber auch die Neolibs aus.

  • 22.08.2010, 17:47 UhrAnonymer Benutzer: Ralph Rothman

    Herr Schmidt sollte vielleicht einmal eine Quelle für seinen Vergleich nennen. Außer FoxNews wird da wohl nichts kommen.

    Warum erscheint eigentlich ein solcher Artikel in der Wirtschaftswoche? Deren (überzeugte) Leser wollen so etwas doch überhaupt nicht hören, wie man den Kommentaren entnehmen kann. Wahrscheinlich auch dann noch nicht, wenn der "Double-Dip" da ist und anschließend leider auch der Aufstrich vom W nicht kommt.

    Aber immer schön "positiv" denken ...

  • 22.08.2010, 21:12 UhrAnonymer Benutzer: Berater XRay

    Es stimmt nur partiell, dass die Finanzkrise nicht vorhergesehen wurde. Allerding hatten nur wenige Autoren die Courage, ihre beobachtungen lange vor Ausbruch der Krise zu publizieren. Sie gingen im allgemeinen Eurphoriegeschrei unter und fanden erst danach beachtung. ~ Ehrenreich beschreibt die Lage der USA treffend.

  • 22.08.2010, 22:19 UhrAnonymer Benutzer: Helmut Kohl

    diese gequierlte Ka.ee ist mir keinen Kommentar Wert.
    Entschuldigung habe keine Deutsche Tastatur zur vervuegung.

  • 23.08.2010, 10:11 UhrAnonymer Benutzer: think positive !!

    interessanter Artikel... Dieses positive Denken liegt in der Geschichte Amerikas. Als die ersten Einwanderer in den amerikanischen Kontinent besiedelten und ihr Glück richtung Westen suchten. Viele Einwanderer aus Europa, verarmt und den Lebensbedingungen aus ihrer Haimat satt schifften über den Atlantik um ein neues Leben zu starten. Mit nichts als ein paar Habseeligkeiten und eine gehörige Portion positives Denken. Denn ohnen wäre man verloren gewesen. Es ist noch gar nicht so lange her dass es die Vereinigten Staaten gibt. Und diese positive Pioniermentalität lebt noch in vielen Menschen. Dass die Europäer innerlich gekündigt haben, ist klar.. Jahundertelange Unterdrückung, Kriege, Krankheiten und nochmals Kriege mit Millionen von Toten, Krisen, Armut und und und. Es geht uns Euros erst recht gut seit die Amis im letzten Krieg uns gerettet haben und und uns den Weg in den wohlstand gezeigt haben. Denn Hand aufs Herz, was wir hier leben ist grösstenteils der american way of life. Der Gegenpart war die DDR...

  • 23.08.2010, 10:12 UhrAnonymer Benutzer: think positive !!

    Sorry für die viele Schreibfehler...

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