Lebenslektionen: Lehren des Lebens

Lebenslektionen: Lehren des Lebens

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Bionade-Chef Peter Kowalsky

Was Top-Manager im Laufe ihrer Karriere gelernt haben, erzählen sie ab sofort in der neuen Serie Lebenslektionen. Den Auftakt machen Musikmanager Tim Renner, Microsoft-Deutschland-Chef Achim Berg und der Bionade-Geschäftsführer Peter Kowalsky.

Wer im Buchhandel derzeit nach Ratgebern sucht, findet ein zum Teil sprichwörtlich unglaubliches Angebot. Der Nutzen der meisten Bücher bleibt zweifelhaft – dafür hat die Lektüre umso mehr komödiantisches Potenzial. So wollen uns manche Autoren erzählen, dass wir nicht nur viel von Spitzensportlern, Japanern oder den Simpsons lernen können, sondern auch von Hunden, Krähen und Gänseblümchen.

Hinter derlei grotesken Helfern steckt dennoch ein ernst zu nehmendes Anliegen: Die Wirtschafts- und Lebensbedingungen verändern sich rasant, das Informationsangebot steigt ins Unüberschaubare, die Unsicherheit nimmt zu – und mit ihr das Bedürfnis nach verlässlichen Erfolgsrezepten. Gewiss, in der Theorie gibt es viele davon, glaubhaft aber macht sie oft erst die Praxis. Und wer ist glaubwürdiger als all jene, die bereits erfolgreich sind?

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Daher haben wir Top-Manager und Unternehmer gefragt: Welche Lektionen haben Sie im Laufe Ihrer Karriere gelernt? Worauf kommt es im Beruf wirklich an? Und was lässt sich so verallgemeinern, dass es auch anderen weiterhilft? Kurzum: Was sind Ihre Lebenslektionen?

Daraus entstanden ist eine gleichnamige neue Serie, mit der die WirtschaftsWoche in dieser Woche startet. Zum Auftakt äußern sich neben dem Plattenmanager Tim Renner auch der Deutschland-Chef des Softwarekonzerns Microsoft, Achim Berg, sowie Peter Kowalsky, Geschäftsführer des deutschen Getränkeherstellers Bionade. Für die nächsten Wochen zugesagt haben bereits einige Dax-Chefs und weitere Unternehmerpersönlichkeiten.

Längst nicht alle waren jedoch bereit, ihr Wissen und ihre Erfahrungen in dem überschaubaren Rahmen weiterzugeben. Der Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann oder Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz erteilten uns eine knappe Absage – vielleicht auch, weil sie fürchten, in der derzeitigen Wirtschaftslage dabei wie ein Schlaumeier zu wirken. Doch darum geht es nicht.

Gefragt sind weder aktuelle Krisentipps aus der Überfliegerperspektive noch Belehrungen in Sachen besseres Management mit einer Halbwertzeit von einem halben Jahr. Schon der ehemalige britische Premierminister Winston Churchill merkte seinerzeit zu Recht an: „Persönlich bin ich immer bereit zu lernen, obwohl ich nicht immer belehrt werden möchte.“

In den Lebenslektionen geht es deshalb vielmehr um die großen und kleinen (Erfolgs-)Wahrheiten, die sich im Laufe einer Karriere zu einem einzigen Satz verdichten, der in seiner Kompaktheit manchmal zunächst simpel wirkt, hinter dem aber 10, 20 oder gar 30 Jahre Berufserfahrung stecken.

Entsprechend lesen Sie hier, warum Leistung keine Frage von verbrauchter Zeit ist sowie warum es besser ist, anzuecken als sich anzubiedern. In der nächsten Woche verrät dann Stephan Scholtissek, Deutschland-Chef der Unternehmensberatung Accenture, was er in seinem Leben bisher gelernt hat. In der Zwischenzeit freuen wir uns auf Ihre Reaktionen, Kommentare und eigenen Lebenslektionen.

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