Berühmte letzte Worte: Alles streng legal - Zukunft egal!

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kolumneBerühmte letzte Worte: Alles streng legal - Zukunft egal!

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Mit Gesetzen wird immer mehr reguliert, meist mehr zu Gunsten der Unternehmen als der Verbraucher

Kolumne von Ralf Schwartz

Profitabler als die eigene Durchschnittlichkeit in Gesetze zu gießen, können Politik und Wirtschaft nicht handeln. Kurzfristiger kann man nicht denken, sagt Autor Ralf Schwartz.

Auf gesetzlicher Grundlage werden wir bei den Verbrauchswerten unserer Autos, bei Crashtests und Abgasvorgaben aufs Kreuz gelegt. Von Politikern, Lobbyisten und Vorstandsmillionären. Die Wahrheit würde ja Arbeitsplätze kosten und Boni, denken sie.

Alles streng nach Recht und Gesetz! - Eine der miesesten Ausreden, uns allen die Zukunft zu nehmen, sowie Innovation, Fortschritt und qualitatives Wachstum, dabei selbst auf Profit, Stillstand und geronnenes Establishment setzend.

Heutiges Wirtschaften, 'Strategisches Vorgehen' und Lobbyismus sind das Gegenteil von Kreativität, Fortschritt, Zukunftsfähigkeit und Innovation.

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Sinnlose Gesetze, an die sich jeder hält

Natürlich werden Hühner, Schweine, Rinder nach gesetzlichen Regeln gequält. Natürlich definieren Gesetze, dass fast keine Frucht im Joghurt, fast kein Fleisch in der Wurst, keine Natur im Naturidentischen stecken muss.

Alle halten sich an die bestehenden Gesetze. Dass diese schon undemokratisch zustande kamen, interessiert keinen. Man hat eine Keule, mit der man jedes Argument kritischer Verbraucher, fordernder Konsumenten oder gar NGOs totschlagen kann.

Selbstgeschriebene Gesetze als Ausreden für die eigene Mut- und Rückgratlosigkeit. Aber der neue Konsument hat das längst begriffen.

Natürlich verhindern Gesetze, dass wir freie Entscheidungen treffen. Natürlich werden wir an Krebs sterben, aber wenigstens gesetzlich geschützt.

Natürlich werden unsere intimsten Daten an jeden verscherbelt, der nicht schnell genug auf dem Baume ist.
Warum sie dann nicht auch von rückwärtsgerichteten Staaten und Organisationen stehlen lassen, die sich mal eben ein entsprechendes Gesetz zusammen schwurbelten?

Wettbewerb per Gesetz aushebeln

Natürlich werden Abwrackprämien und Subventionen gesetzlich und staatlich verordnet. Und alle behaupten, damit gehe es uns besser.

Das alles aber sind Pyrrhus-Siege. Man hat zwar im eigenen Land den Wettbewerb ausgehebelt, den Aktionär befriedigt, den eigenen Bonus gerettet, aber der Neue Konsument schläft nicht:

  • Digitalisierung, das Internet und Mobilität haben seine Individualität, Unabhängigkeit und Ungeduld mit ungekannter Kraft maximiert.
  • Er verlangt nach innovativen Märkten, neuen Geschäftsmodellen, und neuen Protagonisten, die nicht das Alte konservieren, sondern zu neuen Horizonten aufbrechen.
  • Nach Unternehmern, die vorangehen, die Regeln brechen, die alten Schachteln hinter sich lassen, Paradigmenwechsel realisieren, die Qualität nicht an bestehenden Gesetzen, sondern an neuen Idealen messen.
  • Immer mehr Menschen sind an Qualität interessiert. Und an der Wahrheit. Immer mehr Entrepreneure und intuitive Unternehmen erkennen das.


Welchen Sinn macht es also, länger auf den alten Konsumenten zu setzen, liebe Wirtschaft und Politik?

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