Berühmte letzte Worte: Es reicht nicht, nur man selbst zu sein

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Berühmte letzte Worte: Die drei Dimensionen persönlichen Erfolgs

Es reicht nicht, nur man selbst zu sein

2. Unnachgiebig sein: Höchstwahrscheinlich beherrschen wir alle das längst. Und genau das ist das Problem. Stur sein, trotzig und dickköpfig sein ist damit nämlich nicht gemeint.

Hier geht es um konsequente Kompromisslosigkeit - zumindest solange man die objektiv nachvollziehbar besseren Argumente hat. Und diese Einschränkung ist erfolgskritisch. Ganz früher nannte man das Stehvermögen, dann Beharrlichkeit, später Stamina, letztlich Resilienz.

Wichtig ist, dass die eigene Beharrlichkeit am neuen, überzeugenden Argument endet, denn anders sind Innovation, Wandel und Wachstum nicht möglich. Das hat inzwischen auch Google erkannt und wählt Bewerber entsprechend aus.

Vier Erfolgsmuster für Unternehmen im digitalen Wandel

  • Agilität

    Niemand kann zuverlässig voraussagen, welche Entwicklung sich wie auswirkt. Wer schnell auf Unvorhergesehenes reagieren kann, ist erfolgreicher als andere.

    Quelle: Studie "Produktive Disruptoren" der Personalberatung Russell Reynolds Associates

  • Offenheit

    Information kann schnell und einfach geteilt werden. Etwas geheim zu halten ist dagegen schwierig.

  • Vernetzung

    Mit anderen im Dialog zu stehen, Kontakte bewusst auszubauen, auch ohne dass man immer weiß, welchen konkreten Nutzen sie bringen, schafft die Grundlage für Schneeballeffekte.

  • Partizipation

    Mithilfe des Internets können Menschen ihr Wissen teilen und mehren – und somit altgediente Hierarchien und Systeme ergänzen oder gar überwinden.

Konstruktive Unnachgiebigkeit beinhaltet das großartige Scheitern im Beckettschen Sinne: "Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern.". Erst das Scheitern verleiht die notwendige Bodenhaftung, die Erdung, sich nicht wieder in eine Vision zu versteigen, sondern die anderen wenigstens diesmal mitzunehmen, zu Verbündeten zu machen. Letztendlich: Ist man zu 100 Prozent unnachgiebig, wird man eher als unausstehlich, denn als unwiderstehlich empfunden. Das hilft niemandem.

3. Unwiderstehlich werden: Da ist dieses Leuchten, das aus dem Innern strahlt. Sozusagen die innere, aber natürlich auch äußere Unnachahmlichkeit. Es ist dieses Ruhen in sich selbst. Das von sich selbst - aus guten, und den richtigen Gründen - überzeugt sein. Dieses evidenz-basierte Selbstbewusstsein, das einfach unschlagbar ist. Es basiert auf Können und Kompetenz. Es ist nicht zu vergleichen mit der kurzlebigen Arroganz, die, auf tönernen Füßen stehend, allzuschnell enttarnt wird.

Was das für Sie bedeutet? Seien Sie engagierend, involvierend, mitreißend. Seien Sie klug, charmant, humorvoll. Elegant, gebildet, stilvoll. Jugendlich im Herzen und gleichzeitig weise. Stehen Sie zu Ihren Sommersprossen und Lachfalten. Kultivieren Sie Ihre ganz eigenen Ecken und Kanten. So machen Sie sich nicht nur unwiderstehlich, sondern auch unnachahmlich.

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Aber bitte: Authentizität ist kein Wert an sich. Es reicht nicht, nur man selbst zu sein. Man muss auch etwas zu bieten haben. Idealerweise einen relevanten, unnachahmlichen Nutzen, gewachsen und kultiviert an der eigenen Unnachgiebigkeit, der konstruktiven Kompromisslosigkeit.

Denken Sie darüber einmal nach. Und darüber, warum man gerade Sie vermissen würde! Egal, ob Sie ein Manager, Kreativer oder eine Marke sind.

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