Berühmte letzte Worte: Gehaltvoll polarisieren

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Berühmte letzte Worte: "Ich bin eine Marke!"

Gehaltvoll polarisieren

Bedeutungsvoller als eine Marke sein zu wollen, ist es, einfach Mensch zu bleiben. Werdet Menschen! Domizlaff zB sagt, "... eine ehrliche Leistung, ein entsprechender Bedarf, ein charaktervolles Gesicht, das bei der Masse Anerkennung findet, und Beharrlichkeit sind alles, was eine Marke zum Leben benötigt". Seine Markendefinition ist doch gleichzeitig die Beschreibung eines eindrucksvollen Menschen, oder? Sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen.

Macht also endlich einen Unterschied. Denkt weiter als die meisten Marken. Seid konsequenter als die meisten. Werdet relevanter als diese.

Blogger, Geschäftsführer oder Promi sind leider keine relevante Differenzierung. Sie alle gibt es wie Sand am Meer. Das sind inhaltsleere Gattungsbezeichnungen, die erst vom Einzelnen mit Leben, Nutzen, Differenzierung und Relevanz gefüllt sein wollen.

Wie könnt Ihr aus der Masse derer herausragen? Was ist das Differenzierende an Eurem Angebot auf dem schnell sich drehenden Wochenmarkt der Eitelkeiten? Was vor allem ist die Innovation? Der Quantensprung? Der Vorsprung und Fortschritt gegenüber dem Wettbewerb? 

Ist es das eigene Blond? Die vor Jahrzehnten beendete Karriere? Die mehr als durchschnittliche Leistung als CEO? Die Halbierung des Aktienpreises? Der eigene Name gar ohne inhaltliche Aufladung? Die Stimme in einem maximal kleinen Segment des eigentlichen Marktes? Das übergroße Ego in einem zu engen Gesichtskreis? Wohl kaum. Findet also eine Vision größer als Ihr selbst. Einen Sinn größer als Ihr selbst. Eine Herausforderung größer als im durchschnittlichen Leben - denn Ihr wollt doch auch nicht durchschnittlich sein, oder?

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Wenn Ihr Euch nicht auf Eure individuellen Talente fokussiert, und ich weiß wie schwierig diese auszumachen sind, wenn Ihr diese nicht zur Meisterschaft bringt, und Euer Potential nutzt, bleibt Ihr Durchschnitt wie jeder dort draußen. Wenn Ihr nichts Neues, nichts Bedeutendes zu verkünden habt, werdet Ihr nicht durch das boulevardeske Grundrauschen dringen. Wenn Ihr nicht gehaltvoll polarisiert, werdet Ihr keine Fans und Gegner aufbauen können, werdet Ihr keine Bewegung erzeugen können.

Jedem zu gefallen, bedeutet nur, sich auf den Kleinsten Gemeinsamen Nenner reduzieren zu lassen. Das ist kontraproduktiv. Vergesst es. Seid einzigartig. Macht Euch rar - statt ubiquitär wie es sich für die Marke oder den landläufigen Promi gehören würde. Tanzt nicht auf jeder Hochzeit. Wählt Eure Medien wohl. Sie müssen Euch etwas bieten, zu Eurem Upgrading führen - nicht umgekehrt. Gebt Euch nicht der Lächerlichkeit preis wie diese um reine Aufmerksamkeit heischenden Massenpromis und inhaltsleeren Selbstdarsteller.

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Vor allem: Bedenkt, Ihr seid von Eurem Ziel mehr denn je entfernt, wenn man lächelnd zu Euch sagt: "Du bist mir 'ne Marke!".

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