Berühmte letzte Worte: Warum ich die Initiative krebsuzette gründete

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Berühmte letzte Worte: Krebs! Wenn Manager zu Memmen werden

Warum ich die Initiative krebsuzette gründete

Cortison verstärkte unsere individuell natürlichen Anlagen, zum Guten wie zum Bösen. Wir wurden aggressiv, depressiv oder kommunikativ. Ein Teufelsritt mitten hinein in die eigene Seele, an den Abgründen und Höhen des eigenen Charakters entlang. Während ich die ÄrztInnen und PflegerInnen vollplauderte, schrien andere ihre Frau ganz wie zu Hause an oder schluchzten sich durch die täglichen Telefavelas, diese Letzte Ölung in Form von RTL, ARD, ZDF.

Eine gute Gelegenheit, damals meine Kolumne 'Berühmte letzte Worte' zu starten. Meine 20+ Folgen der Kolumne 'Werbesprech' ließ ich hinter mir. Reklame war mir plötzlich zu profan. Ernsthaftigkeit auch. Man konnte vieles einfach nicht mehr ernstnehmen, was Manager und Politiker sich da draußen an Kurzsichtigem und Irrelevantem als 'Reform' oder 'Innovation' vom Himmel herunter euphemisierten.

Vor allem nicht, wenn man sich selbst gerade im Angesicht des Krebses fragte: "Würde man mich vermissen? Wer? Und warum?". Eine Frage, die ich jeder Marke und jedem Manager immer wieder ans Herz legte, um sie sich selbst unique, relevant und zukunftsfähig zu beantworten: "Wie kannst Du, Dein Team, Dein Unternehmen einen Unterschied machen, Wert(e) kreieren, von Herzen vermisst werden?".

Noch vor der Transplantation entwickelte ich meine persönliche, un/vernünftige Antwort, krebsuzette.org, meine Pro-Bono-Initiative, der ich seit Februar 20 Prozent meiner Zeit widme:

Krebsuzette.org will, dass Sie überleben. Dass Sie wie ich durch die Therapie gehen können. Dass Sie erst gar nicht durchmachen müssen, was ich durchgemacht habe. Will, dass Sie nicht auch fast zwei Jahre Ihres Lebens verlieren. Will, dass Sie gesund bleiben. Will, dass wir den Krebs endlich an seiner Quelle bekämpfen: unserer ubiquitär alltäglichen Ignoranz diesem Krebse gegenüber.

1. Jedes Jahr sterben 250.000(!) Menschen an Krebs. Unter anderem, weil Klinikverwaltungen rund um den Globus ihnen Lebensqualität und Lebenssinn mit Hilfe der Rotstifte 'Vernunft' und 'Effizienz' als Luxus wegrationalisieren.

> krebsuzette will ihnen schon jetzt mehr Lebensqualität und Lebenssinn geben.

2. Jedes Jahr erkranken 500.000(!) Menschen neu an Krebs. Unter anderem, weil Manager und Unternehmen immer noch krebserregende Produkte herstellen, krebserregende Stoffe verarbeiten. Weil 250.000 Krebstote pro Jahr wohl ein 'vernünftiger' Preis für Wachstum, Arbeitsplätze, Profite und Boni sind.

Aufwändige Check-up Untersuchungen Das Abzockgeschäft mit der Gesundheit von Managern

Edles Ambiente, schnelle Ergebnisse: Immer mehr Kliniken bieten Vorsorgeuntersuchungen für Führungskräfte an – bis hin zur Geldschneiderei. Das neue Geschäft mit der Gesundheit.

Quelle: dpa

> krebsuzette versucht, Unternehmerpersönlichkeiten wie Sie davon zu überzeugen, Leben spendende Produkte zu entwickeln, nicht länger Leben raubende.

3. Jedes Jahr erkranken 500.000 Menschen neu an Krebs. Unter anderem, weil wir Alter, Krankheit, Krebs und Tod tabuisieren, aus unseren Gesichtskreisen und Gedanken verbannen. Nur so fühlen wir uns unsterblich. Deshalb kann uns das karzinogene Gift in Jeans, Schuh, Shampoo, Deo, Zigarette, Handy, der Zucker und die Fette, die Antibiotika, Hormone und Farbstoffe in unseren Lebensmitteln nichts anhaben. Oder? Wir sollten endlich aufhören, uns und allen anderen etwas vorzumachen.

> krebsuzette versucht, Aufmerksamkeit für Alter, Krankheit, Krebs und Tod zu kreieren, um endlich Vergänglichkeit als Chance, nicht Schicksal, für unsere Gesellschaft und Gesundheit begreiflich zu machen.

Retten Sie mit mir ein paar Seelen, ein paar Leben! Und wenn es Ihre eigene ist. Durch Geld- oder Sachspenden, durch das Investment Ihrer Zeit und Talente in Lebensqualität und Lebenssinn von uns Krebspatienten.

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