Berühmte letzte Worte: Was den neuen Manager ausmacht

ThemaGesundheit

Berühmte letzte Worte: Die Einsamkeit des Privatpatienten

Was den neuen Manager ausmacht

Was nur haben wir falsch gemacht. In den letzten 68 Jahren - und seit '68. Was nur muss geschehen, damit wir uns nicht länger alleine besser fühlen als mit Un/Gleichgesinnten, die unser Leben, unsere Hirne und Horizonte verunordnen (im positivsten Sinne) könnten.

Was nur muss geschehen, damit wir endlich begreifen, dass wir gar nicht das Maß aller Dinge sind.

Was nur muss geschehen, damit wir keine Angst mehr haben vor einem 35-jährigen Turmspringer mit 5.000 Büchern. Einem Metzger mit angeschlossenem Feinkostfachgeschäft, der seine zu schlachtenden Kühe noch selbst beim Bauern auswählt. Einem Heilpraktiker. Einem AIDS-kranken Fortuna-Fan, der endlich seine Hartz-IV-Vergangenheit hinter sich lassen will. Einem Photographen. Einem Rentner, der nach der Therapie zu seinen Kindern zieht. Einer Putzhilfe der Klinik, die weiß, dass erst in der Krankheit sich der wahre Charakter des Menschen zeigt.

Was nur muss geschehen, damit wir wieder auf unsere Nächsten zugehen. Mit ihnen teilen. Den Schwächeren helfen, statt sie zur bloßen Statistik zu degradieren.

Was nur muss geschehen, damit wir endlich wieder ein Leben MIT unseren Nächsten und nicht GEGEN sie leben.

Was nur muss geschehen, damit wir verstehen, dass geheuchelte Freundschaft keine ist, wie ich in meiner ersten 'Berühmte letzte Worte'-Kolumne schrieb.

Berühmte letzte Worte Der Irrsinn um die Freundlichkeit

"Sei freundlich, aber kein Freund", so die Worte eines Top-Managers. Schöner kann man die Vorurteile der Menschen gegenüber dem Management nicht bestätigen. Unser Autor geht dieser Managementfloskel einmal nach.

Managerrhetorik - unser Autor Ralf Schwartz schaut mal genauer hin.

Was nur muss geschehen, damit wir verstehen, dass wir als Menschen und als Manager nur wirklich erfolgreich sein können, wenn wir den Menschen wieder in den Mittelpunkt stellen. Das Individuum. Seine Träume, Ängste, Sehnsüchte.

Warum leben wir nicht einfach 24/7, was den neuen Manager ausmacht: Offenheit, Toleranz, Empathie, Respekt, Gemeinschaft, statt Gefolgschaft. Saugen Menschen, Gedanken, Universen, Sprachen, Bräuche und Kulturen wissbegierig auf.

Woher sonst sollen sie kommen die Ideen, die Innovationen, wenn nicht aus dem Mitmenschen selbst, der Kommunikation und Interaktion mit ihm.

Woher sonst soll er kommen, der Initialfunke des Neuen, wenn nicht aus der Reibung an und mit dem Nachbarn, Mitreisenden, Mitleidenden.

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Das letzte Abenteuer, die letzte Herausforderung, die wahre Grenzerfahrung ist das Zusammenleben mit einem Unbekannten gleichen Schicksals auf engstem Raum.

Vielleicht auch unsere letzte Chance. Wieder Mensch zu werden. Ganz so wie wir es in der Kindheit waren.

In der Kindheit, in der wir uns noch nicht um Farben, Formen, Länder und Schichten scherten, sondern nur den spannenden Menschen im Gegenüber sehen. Als Neugier und der Wunsch zu lernen, Grenzen hinauszuschieben und zu wachsen unser Leben bestimmte und tagtäglich zum Bersten erfüllte.

Die Initiative von Ralf Schwartz unterstützen:

krebsuzette.org 

facebook.com/krebsuzette

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