Digitale Planspiele: Spielplatz in der Chefetage

Digitale Planspiele: Spielplatz in der Chefetage

In virtuellen Szenarien können sich angehende Manager am Computer mit den Grundregeln der Unternehmensführung vertraut machen - ohne Schaden anzurichten. Ein Selbstversuch.

Seit mehr als 30 Jahren ist das Unternehmen am deutschen Markt etabliert, überzeugte mit innovativer Technik zu moderaten Preisen. Größter Erfolg des Fahrradherstellers Settler: das Citybike, von dem er jährlich 25.000 Stück verkauft.

Mit zehn Millionen Euro Umsatz und knapp 800.000 Euro Gewinn kann sich der Mittelständler mit seinen 50 Mitarbeitern behaupten – zumindest noch. Seit zwei Jahren stagniert der Verkauf, technisch könnte das Citybike aufgefrischt werden, steigende Energie- und Materialkosten sowie die Wirtschaftskrise erschweren Produktion und Absatz. Die Expansion ins Ausland könnte helfen.

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Was bedeutet das für die Organisation von Produktion und Vertrieb? Wie viel Geld muss das Unternehmen in die Hand nehmen? Welches Personal ist dafür nötig?

Fragen, die mir im Kopf herumschwirren – mir, dem Chef von Settler, dem CEO per Mausklick, für vier virtuelle Geschäftsjahre. Fragen, die ich in diesem Online-Simulationspiel des E-Learning-Anbieters Tata Interactive Runde für Runde beantworten will – um zu sehen, ob ich das Zeug zum Chef hätte.

Fragen, die ab 22. Oktober auch Sie beschäftigten könnten – als Teilnehmer des ManagementCups, den WirtschaftsWoche und Tata Interactive zum dritten Mal ausrufen.

„Diese Simulationsspiele entwickeln gerade innerhalb eines Unternehmens oft eine Eigendynamik“, hat Tata-Manager Florian Gaspar beobachtet. „Da lässt sich online der reale Intimfeind in der Abteilung überflügeln, und der Trainee steht im Ranking plötzlich besser da als sein Chef.“

ManagementCup 2014

  • Die Story

    Wir schreiben das Jahr 2018: Die mobile Kommunikation steht vor dem nächsten großen Schritt, die Grenze zwischen Smartphone und Tablet schwindet. Als international tätiger Hersteller von Laptops und Desktopcomputern steht Ihr Unternehmen vor einer fundamentalen strategischen Neuausrichtung. Konfrontiert mit den rasanten Entwicklungen im Tablet- und Smartphone-Markt, ist Ihr Geschäftsmodell mittelfristig in Gefahr. Ihr Hoffnungsträger: das Hochleistungs-Tablet Durablet mit 24-Monats-Akku.

  • Ihre Mission

    Sie steuern ein Jahr lang den Erfolg des Durablet – von der Etablierung im Markt bis zum Eintritt in die Gewinnzone.

  • Runde 1: 22.10. bis 18.11.

    Sie managen das erste Jahr, unterteilt in vier Quartale – für jedes Quartal haben sie jeweils eine Woche Zeit.

  • Runde 2: 19.11. bis 9.12.

    Sie kümmern sich um die Weiterentwicklung der kommenden drei Jahre, für jedes Geschäftsjahr haben Sie eine Woche Zeit.

  • Die Preise

    In jeder Runde winken Sonderpreise – darunter Uhren von Nomos Glashütte, eine Reise nach Fuerteventura oder Fahrertrainings. Der Spieler mit der höchsten Gesamtpunktzahl der Finalrunde gewinnt den Hauptpreis: einen Opel Adam Rocks für bis zu 20.000 Euro.

  • Anmeldung

    Bis 18. November, 12 Uhr, unter wiwo.de/managementcup

Phase 1 - Erst mal aus dem Bauch

Um konkurrenzfähig zu bleiben, will ich das Citybike technisch weiterentwickeln und im Ausland die sinkende Nachfrage im Inland kompensieren. Ob ich mir beide Schritte leisten kann? Eine Recherche im Infoboard des Online-Spiels – hier kann ich auf Presseberichte und Marktprognosen, Infos zu Materialkosten, gesamtwirtschaftlicher Entwicklung und Auslastung der Fertigung zugreifen – zeigt mir: Das Ausland muss warten, ich muss meine Ausgaben in den Griff kriegen. Mein Vorgänger hatte Gehälter erhöht, und ich muss meine veraltete Produktionsanlage aufrüsten. Zusätzliche Mitarbeiter sind da nicht drin.

Dabei liegt ihre Auslastung bereits bei 93 Prozent. Stemmen die noch mal 1000 Räder mehr? Weil ich die Daten auf die Schnelle nicht finde, entscheide ich aus dem Bauch: Die Fertigung bekommt doch eine Stelle zusätzlich, ich stecke 400.000 Euro in die Werbung und erhöhe das Produktionsziel auf 26.000 Räder.

Aber zu welchem Preis kann ich sie anbieten? Auch dazu liefert das Infoboard Daten: wie stark der Preis den Verkaufserfolg eines Produkts beeinflusst. Oder wie viel Prozent Nachlass die Nachfrage wie stark steigen lässt. In letzter Sekunde senke ich den Verkaufspreis um fünf Euro – also genau um den lächerlich geringen Betrag, vor dem mich das Infoprogramm gewarnt hatte. Eine Kurzschlusshandlung – aber ich will das Geschäftsjahr abhaken und lasse den Computer rechnen.

Registrierung für den ManagementCup 2014 läuft Mitspielen und einen Adam Rocks gewinnen!

Der WirtschaftsWoche ManagementCup geht in die dritte Runde. Dem Sieger winkt ein nagelneues Auto! Insgesamt verteilen wir Preise im Gesamtwert von mehr als 35.000 Euro.

WirtschaftsWoche ManagementCup 2014

In zwei Minuten, die mir endlos erscheinen, jagt der Rechner meine Entscheidungen durch diverse Szenarien: Macht zu hohe Arbeitsbelastung meine Mitarbeiter unzufrieden, liebäugeln sie mit der Konkurrenz. Investiere ich zu wenig in mein Produkt, meckern die Kunden, der Verkauf bricht ein. Auch das Verhalten meiner drei virtuellen Konkurrenten fließt ein.

Das Ergebnis meines ersten Geschäftsjahres: mehr Umsatz, weniger Marktanteil. Und weniger Gewinn.

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