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Kommentare zu: "Frauen wollen keine Macht"

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6 Kommentare
  • 16.06.2012, 18:08 UhrNichtDumm

    Es mag sein, dass die meisten Frauen gar keine Macht wollen, weil sie schlau sind. Die paar machtbesessenen Emanzen reichen aber aus, um unsere ganze Gesellschaft auseinanderbrechen zu lassen.

  • 16.06.2012, 20:07 Uhrholger

    "Evelyne Freitag: Die gläserne Decke existier..."

    ja gut auswendig gelernt aber ansonsten einbildung.

    alleine die prozentuale verteilung von mann/frau in irgendeinem bereich sagt nix aus, sie beschreibt lediglich die fakten aber üblicherweise wird die unterschiedlichen % als beweis für die benachteiligung genommen. die möglichkeit das frauen schlicht kein interesse an einer aufgabe mit diesem profil haben wird ignoriert.

    ein praktisches bsp das diskriminierung so nicht funktioniert wie unsere emanzen das allen glauben machen wollen, ist in usa zu finden. dort gab es vor einiger zeit nach hautfarbe getrennte sportligen. die farbigen waren aber so gut das irgendwann sie wegen ihrer spielstärke in der 'weissen' liga spielten und immer stärker vertreten waren mit der zeit.

    und mal ernsthaft wer würde freiwillig eine person beschäftigen die erheblich weniger gut qualifiziert sind? mit sicherheit gibt es frauen die es draufhaben. warum sollte also jemand mit einem kombi ein wettrennen fahren wenn er einen f1-wagen haben könnte.

  • 17.06.2012, 06:42 UhrJoselyn

    Diese Diskussion ist völliger Blödsinn. Als eine Frau mit normalem durchschnittlichen Lebensstandard muss man sich ENTSCHEIDEN, ob man Karriere machen möchte oder lieber eine Familie hat. Familien werden in Deutschland nicht gefördert.

    Kommt man nach der Babypause wieder zurück in den Beruf, kriegt man meist eine minderwertigere Tätigkeit als die, die man vorher hatte, weil man ja "so lange aus dem Beruf raus ist". Schließlich verdienen Frauen immer noch durchschnittlich 23% weniger für die gleiche Arbeit als ihre männlichen Kollegen. Da fangen die Ungerechtigkeiten schon an.

    Ferner ist es so, dass die Männer, die eine gehobenere Postition haben, sich ihre Nachfolger bereits lange vorher aussuchen und ihnen die Tür offen halten. Man hat bei diesem Spiel ebenfalls keine Chance. Diese Vetternwirtschaft hört nie auf. Die Stelle wird zwar ausgeschrieben und angeblich wird jemand gesucht, aber der Betreffende steht schon lange vorher fest. Ob er qualifiziert ist oder nicht spielt keine Rolle.

    Sollte eine Frau in einer höheren Position sein, sieht man bei genaueren Hinsehen, dass das meistens eher unwichtige Posten sind und diejenige oftmals gar nichts wirklich zu sagen hat, auch gern als "Frühstücksdirektorin" bezeichnet. Aber die Firma kann sagen, dass es auch weibliche Führungskräfte gibt. Was für ein Hohn !

    Als Frau fühle ich mich von unserer Kanzlerin und den Ministerinnen verraten, die eine Frauen-zurück-an-den-Herd Prämie durchsetzen wollen.

  • 17.06.2012, 09:59 UhrFrauennichtversteher

    Viel Gejammere aber keine Aktionen, noch nicht mal bei den ganz brennendsten Themen die Frauen wirklich betreffen!

    Beispiel: Eine von Frauen konzipierte KITA (am besten eine Franchise-Kette KITA24) die alle Wünsche der berufstätigen Mütter erfüllt: Durchgehend geöffnet von 7 – 19 Uhr, gesundes warmes Essen, pädagogisch wertvoll, Parkplatz für den SUV direkt vor der Tür etc. pp.

    Wer kennt die Bedürfnisse besser als die Frauen selbst?

    Und bei der Umsetzung wären sie auch garantiert unter sich. Denn welcher Mann möchte Karriere in einer KITA machen.

    Aber da tut sich nichts. Warum????

    Also Frauen: Macht endlich mal. Schaffe net schwätze!

  • 12.07.2012, 15:22 UhrMerdouce

    Ich (48 Jhr., Akademikerin, alleinstehend, ohne Kinder, aufsteige- und karrierewillig) bin in einem Alter, in dem ich keine Zeit mehr hatte darauf zu warten, bis mir in Deutschland gnädigerweise mal die Karriere erlaubt worden wäre. In Deutschland wurde ich von männlichen Chefs gerne festgehalten, damit ich bloß nicht durchstarte. Für mich gab es nur einen Weg: auswandern und im Ausland Karriere machen. Seit einem Jahr bin ich im Ausland auf einer Führungsposition und mein Motto lautet "The sky's the limit". Deutschland: nie wieder!

  • 20.07.2012, 00:30 UhrHansP.

    "Da fehlt einfach der Wille zur Übernahme von Führungsverantwortung."
    Ja. Prima. Das heißt doch nicht, dass man (oder Frau) keine Führungsverantwortung übernehmen würde - WENN es sinnvoll ist bzw. der Sache oder dem Team dient. Anstatt "Aufstieg um des Aufstiegs wllen".

    Ich finde seltsam, dass Führung so oft in einen Gegensatz zu "Spaß an der Sache" gestellt wird, wobei die Sache m. E. nicht das "Chef sein" sein sollte, sondern die gemeinsame Aufgabe. Primus inter pares.
    Dass Frauen in Führungsverantwortung heute in diesen Klischees denken, ist dabei fast zwangsläufig - nur so sind sie Frauen in Führungsverantwortung geworden. Wo sind die Unternehmen, die sich trauen, Führungsrollen projektbezogen zu vergeben? Mal ist einer im Team besser der Lenker, mal eher zuarbeitender Spezialist. Wobei im Idealfall ja auch der Chef nur (seinem Team) zuarbeitender Spezialist sein sollte... wenn man's so sieht, würde schnell offenbar, dass die Sozialkompetenzen von Frauen als "Teamorganisatorinnen" öfter mal eine Rolle bei der Frage "wer wird Chef" spielen, als der "Aufstiegs/Macht/Verantwortungswille" von Karrieristen (m/w). (Dass mit der "Verantwortung ist ja weithin auch nur ein Klischees - ein "guter" Chef kann auch diese im Zweifel prima delegieren ...)
    Natürlich kämen die Leute mit "Willen zur Führungsverantwortung" dabei kaum noch auf ihre Kosten ... es sei denn, ihr Können, ihr Beitrag für den gemeinsamen Nutzen, ist größer als Aufstiegswille.
    Sicher für manchen eine erschreckende Idee: Chefs, die sich in erster Linie der gemeinsamen Sache, dem Nutzen für ihre Mitarbeiter und ihre Mitmenschen verantwortlich fühlen; und nicht dem nächsten Karrieresymbol ...

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