Fluthilfe 2.0 – 4 Learnings für Führungskräfte aus der Facebook-Flut Willms Buhse von DoubleYUU* über die Kraft der...
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3 Kommentare
Diese ganze Gender-Diskussion ist mir seit Langem suspekt. Wenn z.B. laut IG Metall in die Baden-Württembergischen Metallbearbeitungsbetriebe nur einen Frauenanteil von etwa 10% beschäftigen, warum und wie könnten dort 50% Frauen in den Führungspositionen beschäftigt werden? Das selbe gilt auch für die Politik, der Frauenanteil in den Parteien liegt deutlich unter 50%. Die angebliche Benachteiligung bei der Bezahlung kommt überwiegend durch unterschiedliche Berufswahl zustande. Wo es wirklich Benachteiligungen gibt, entsteht sie häufug durch Ausfalljahre wegen Kindereziehung. Hier ist die Politik gefordert, endlich genügend Krippenplätze zur Verfügung zu stellen und zwar auch für Kinder deren Eltern abends noch arbeiten oder früh zur Arbeit gehen müssen.

Der zentrale Satz in diesem Beitrag: "Jeder PR-Profi weiß allerdings, dass dieser entscheidende Unterschied zwischen Korrelation zweier Größen und Kausalität, wenn er geschickt verpackt wird, weder den meisten Journalisten, noch Managern auffällt." Daraus ist abzuleiten, dass es auch schon genügt, wenn in das Management eines Unternehmens nicht immer die gleichen Klone (vom Persönlichkeitsprofil her) kommen, sondern wenn man die "richtigen" (hier im Sinne einer heterogenen Zusammenstellung) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammenspannt – also diversifiziert hinsichtlich der relevanten Persönlichkeitsmerkmale.
Es ist natürlich schon fraglich, wie es mit der fachlichen Qualifikation aussieht, wenn der Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität nicht bekannt und auf der Bewusstseinsoberfläche ist. Dass die Berater gerne Konzepte verkaufen bzw. Studien durchführen, manchmal auch welche kaufen, heißt ja nur, dass sie das als ein Thema erkannt haben, aber noch lange nicht, dass die Ergebnisse dieser Studien valide, geschweige denn repräsentativ sind. Das sollte den Managern bekannt sein. Es beschleicht mich manchmal der Verdacht, dass bestimmten Beraterfirmen einfach geglaubt wird, weil sie teuer sind und man sich auf sie herausreden kann, wenn es schief läuft (man hatte ja die „Besten“ beauftragt, da muss man selbst nicht mehr denken).
Wenn ich richtig informiert bin, sind gerade die eifrigsten Verfechter aus der Berater-Branche intern selbst noch nicht so weit in diesem Thema

@Realist2
Nein, die Politik ist um Gottes Willen bitte NICHT gefordert! Sie soll den ganzen staatsbetrieblichen Unsinn gefälligst sein lassen. Wenn dann private Kindergärten entstehen und es sich rechnet, dafür zu bezahlen wenn Mama arbeiten geht, dann ist das eine Option, wenn es sich hingegen NICHT rechnet, dann sollte man es auch sein lassen! Marktpreise sind dafür da, zu zeigen, was sich lohnt und was eben nicht. Es ist doch Quatsch, staatliche quersubventionierte Kindergärten zu betreiben, damit Mamas täglich weniger Zeit mit ihren Kleinkindern verbringen, wenn es unterm Strich auch noch volkswirtschaftlich ein Verlustgeschäft darstellt.
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