Alternde Betriebsräte: IG Metall braucht Generationswechsel

Fachkräftemangel im Betriebsrat : Bald fehlen Deutschland 34.000 Betriebsräte

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Alternde Betriebsräte: Die IG Metall braucht einen Generationswechsel.

Die IG Metall braucht einen Generationswechsel: Nicht nur die Mitarbeiter in deutschen Unternehmen werden immer älter, sondern auch die Betriebsräte. Und auch hier ist es mit dem Nachwuchs schwierig.

In den deutschen Betrieben altern nicht nur die Belegschaften, sondern auch ihre Interessenvertretungen, die Betriebsräte. Die IG Metall als größte deutsche Gewerkschaft hat für ihren Organisationsbereich ausgerechnet, dass bis zum Jahr 2030 rund 34.000 ihrer aktuell rund 80.000 Betriebsratsmitglieder in den Ruhestand gehen.

Zwar werden die Gremien bis dahin noch vier Mal neu gewählt - das nächste Mal im kommenden Jahr - und nicht jeder Betriebsrat bekleidet sein Amt bis zur Rente. So wurden bei der vorerst letzten Betriebsratswahl im Jahr 2014 rund 39,1 Prozent der Mitglieder erstmals gewählt. Dennoch gehen mit den geburtenstarken Jahrgängen viele erfahrene Kollegen in den Ruhestand, sodass vor den Wahlrunden 2022, 2026 und 2030 neue Kandidaten dringend gesucht werden.

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Der Gewerkschaftsvorstand hat daher ein Rekrutierungsprojekt gestartet, mit dem jüngere Beschäftigte für die gelegentlich konfliktreiche Betriebsratsarbeit gewonnen werden sollen. Es müssten systematisch Nachfolger gesucht und Wissen weitergegeben werden, heißt es im gewerkschaftlichen Info-Dienst. „Die Fluktuation in den Betriebsratsgremien wird zunehmen“, erklärt dort der zuständige Organisator Werner Feldes. „Doch bisher ist das Problembewusstsein bei vielen Betriebsräten noch gering. Das müssen wir ändern.“

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