FC Schalke 04 : E-Sports-Umsätze von einer Milliarde Dollar

FC Schalke 04 : Die Digitalisierung eines Fußballvereins

E-Sports-Umsätze von einer Milliarde Dollar

International haben große Firmen wie beispielsweise Coca-Cola längst entdeckt, wie viel sich bei E-Sports-Events mit Merchandising und Sponsoring verdienen lässt. Rund 75 Prozent der Umsätze beim E-Sport entstehen durch Werbung und Sponsoring. Die Zielgruppe ist jung: 46 Prozent sind zwischen 18 und 25 Jahren alt, die große Mehrheit der Spieler und Fans sind männlich.

Preisgelder und Verträge für Spieler in Millionenhöhe

Übrigens verdienen auch die Spieler nicht schlecht. Für die Profis an der Weltspitze sind bis zu 92.000 Dollar jährlich drin. Wer die digitale Weltmeisterschaft in diesem Spiel, die „League of Legends World Champions“ gewinnt, geht mit einem Preisgeld von zwei Millionen Dollar nach Hause. Und so manches Unternehmen, wie beispielsweise der amerikanische Spieleentwickler Electronic Arts, lobt Millionenverträge aus, um professionelle Zocker für sich zu gewinnen – wie im traditionellen Fußball auch.

Umsätze mit E-Sports im Jahr 2016

  • Global

    Global: Weltweit wurden im vergangenen Jahr mit professionellen Computerspiel-Wettbewerben als Großereignis und Wetten 892 Millionen Dollar umgesetzt. Das sind 19 Prozent Wachstum im Vergleich zu 2015.

    Quelle: SuperData Research

  • Asien

    Mit einem Umsatz von 328 Millionen Dollar im Jahr 2016 ist Asien der wichtigste Markt für E-Sports.

  • USA

    In den Vereinigten Staaten belief sich der Umsatz mit E-Sports im vergangenen Jahr auf 275 Millionen Dollar

  • Europa

    In Europa lag der Umsatz 2016 bei 269 Millionen Dollar.

  • Deutschland

    2016 belief sich der Umsatz der E-Sports Branche hierzulande auf mehr als 50 Millionen Euro.

  • Prognosen für 2017

    2017 soll die E-Sports-Industrie zum ersten Mal die magische Umsatzgrenze von einer Milliarde Dollar sprengen. Für Deutschland rechnen Experten damit, dass die Umsätze in den nächsten drei Jahren auf 130 Millionen Euro ansteigen.

Auch auf dieses neue Team will Schalke auf der CeBIT aufmerksam machen. Schließlich sollen sich neben den Fans auch Sponsoren für die digitalen Projekte des Vereins interessieren. Das ist wichtig, da der Verein, anders als so manch anderer, keine Investoren hat. „Das bedeutet natürlich, dass unsere verschiedenen Geschäftsbereiche zum wirtschaftlichen Erfolg von Schalke 04 beitragen müssen“, sagt Jobst. Bisher sei man mit den digitalen Geschäftsfeldern recht erfolgreich, so der Marketingvorstand. „Schon jetzt zeigen sich Sponsoren an diesem neuen Geschäftsbereich interessiert.“

Geld fließt ins Kerngeschäft

Das Geld, was Schalke mit E-Sports, Apps und sonstigen Dingen verdient, kommt der Mannschaft auf dem Rasen und dem Stadion zugute. „Alles was wir tun, fließt in die Ausbildung der Jugend, in die Infrastruktur und natürlich in die Spieler“, verspricht Jobst. Die traditionellen, ganz analogen Fans ohne Zocker-Mentalität können also ganz beruhigt sein.

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