Frauenquote: Manuela Schwesig kritisiert Dax-Konzerne

exklusivFrauenquote: Manuela Schwesig kritisiert Dax-Konzerne

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Manuela Schwesig

von Cordula Tutt

Mehrere Dax-Konzerne unterlaufen nach Meldung der WirtschaftsWoche das Quoten-Gesetz von Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD), das mehr Frauen in Führungspositionen bringen soll.

Vor dem Stichtag 30. September zeichnet sich nach Recherchen des Magazins ab, dass Unternehmen keinen höheren Frauenanteil in den drei höchsten Führungsebenen anstreben. Dazu gehören die Dax-Konzerne Commerzbank und K+S.

Schwesig kritisierte die Vorstände scharf: „Ich erwarte von den Unternehmen, dass sie ihre Spielräume nutzen und mehr Frauen in die Führungsetagen holen. An qualifizierten Frauen mangelt es nicht“, sagte sie der WirtschaftsWoche. Gleichzeitig verteidigte sie ihr Gesetz, dessen schwammige Formulierungen die Konzerne ausnutzen: „Wir sind der Wirtschaft sehr entgegengekommen.“

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Das Quotengesetz sieht nicht nur mindestens 30 Prozent Frauen in Aufsichtsräten vor. Spätestens zum 30. September 2015 müssen sich Konzerne Ziele zur Erhöhung des Frauenanteils in den drei oberen Führungsebenen geben und veröffentlichen. Mehrere Unternehmen wollen zudem ihre Frauenförderziele nicht zum 30. September, sondern im Geschäftsbericht im Laufe des Jahres 2016 veröffentlichen.

 

 

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