Bild: FotoliaPlatz zehn: Der Projektmanager
Laut den Daten der Online-Plattform für Gehaltsvergleiche Personalmarkt.de und des Statistikdienstes Statista verdienten Projektmanager im Schnitt 7323 Euro brutto im Monat. Das reicht für Platz zehn des Gehälterrankings. Allerdings gibt es bei den Gehältern sowohl regionale als auch geschlechtsspezifische Unterschiede: So verdienten Projektmanager im Schnitt 10.400 Euro, Projektmanagerinnen dagegen nur 6358 Euro.
Seit dem Jahr 2011 ist das Gehalt innerhalb dieser Berufsgruppe um 9,9 Prozent gestiegen.
Bild: dpaPlatz neun: Niederlassungsleiter
Auch bei den Chefs von Niederlassungen unterscheidet sich das Gehalt von Frauen und Männern deutlich: Während die Gesamtheit im Schnitt 7486 Euro brutto bekommt, verdienen Männer durchschnittlich 7695 Euro und Frauen 5778 Euro im Monat. Auch regional gibt es große Unterschiede: Während die Niederlassungsleiter im Norden und Osten der Republik 6852 beziehungsweise 6112 Euro Durchschnittsverdienst haben, bekommen die Kollegen in Süd- und Westdeutschland 8024 bzw. 7557 Euro pro Monat. Auch hier ist das Gehalt seit 2011 deutlich gestiegen: 2012 gab es im Schnitt 9,7 Prozent mehr Gehalt.
Bild: FotoliaPlatz acht: Personalleiter
Bei den Personalleitern und Personalleiterinnen gab es im Vergleich 9,8 Prozent mehr Lohn als im Vorjahr. Mit einem durchschnittlichen Bruttoverdienst von 7851 Euro im Monat schafften es die Personaler auf Platz acht des Gehaltsrankings.
Bild: dpa/dpawebPlatz sieben: Oberärzte
Oberärzte landen mit einem durchschnittlichen Monatsgehalt von 8064 Euro auf Platz sieben in der Rangliste. Das Einstiegsgehalt für Oberärzte liegt bei durchschnittlich 5152 Euro, das ermittelte durchschnittliche Höchstgehalt bei 20.431 Euro. Insgesamt konnte sich auch diese Berufsgruppe über ein Gehaltsplus von 9,7 Prozent freuen.
Die Fachärzte, die es nur unter die Top 20 der bestbezahlten Berufe geschafft haben, bekommen dagegen im Schnitt 5690 Euro, je nach Spezialisierung auch mehr oder weniger. So gehören beispielsweise Kinderärzte eher zu den schlechter bezahlten Fachärzten, wogegen Orthopäden mehr verdienen als der Durchschnitt.
Bild: FotoliaPlatz sechs: IT-Leiter
Computerspezialisten sind überall gefragt und werden - je nach Branche - mitunter fürstlich entlohnt. So bekommen IT-Projektleiter in Pharmafirmen im Schnitt 94.400 Euro pro Jahr. Wer dagegen in einem Institut die IT-Abteilung leitet, bekommt im Schnitt nur 56.500 Euro. Arbeitgeberunabhängig verdienen männliche IT-Leiter im Schnitt 8168 Euro im Monat, ihre weiblichen Kollegen sogar 8600 Euro.
Bild: FotoliaPlatz fünf: Marketingleiter
In den Marketingabteilungen verdienen die weiblichen Führungskräfte dagegen wieder deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen. So bekam ein Marketingleiter 2012 im Schnitt 8911 Euro pro Monat, eine Marketingleiterin 6885 Euro. Insgesamt verdienten Marketingleiter durchschnittlich 8347 Euro pro Monat. Das ist ein Plus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Bild: FotoliaPlatz vier: Verkaufsleiter
Bei den Verkaufsleitern entsprach der Gehaltsanstieg genau dem Mittelwert aller von Personalmarkt und Statista untersuchten 150 Berufe: 7,1 Prozent mehr Gehalt hatten die Verkaufsleiter im Jahr 2012 auf dem Konto. In Scheinen und Münzen ausgedrückt waren das durchschnittlich 8471 Euro brutto.
Bild: FotoliaPlatz drei: Kaufmännische Leiter
Bei den Kaufmännern und Kauffrauen stieg das Gehalt dagegen weit über Durchschnitt: Die Leiter der kaufmännischen Abteilungen in deutschen Unternehmen bekamen vergangenes Jahr 12,4 Prozent mehr Geld als noch im Jahr 2011. Im Schnitt verdienten sie 9037 Euro.
Bild: FotoliaPlatz zwei: Geschäftsführer
Den größten Gehaltssprung 2012 haben allerdings die Geschäftsführer deutscher Unternehmen eingefahren. Die recht stabile Wirtschaftslage bescherte ihnen ein sattes Plus von 30,5 Prozent und ein durchschnittliches Bruttomonatsgehalt von 12.117 Euro - Gewinnbeteiligungen nicht mit eingerechnet. Allerdings gibt es auch bei den Chefs saftige Verdienstunterschiede zwischen Männern und Frauen. Die Männer verdienen mit 12.692 Euro fast doppelt so viel wie weibliche Chefs mit 6914 Euro.
Bild: APPlatz eins: Chefärzte im Krankenhaus
Doch trotz des dicken Gehaltsplus der Geschäftsführer, die Mediziner bleiben Deutschlands Spitzenverdiener: Chefärzte in Krankenhäusern verdienen durchschnittlich 12.971 Euro brutto im Monat (Männer 13.734 Euro, Frauen 11.460 Euro). Das sind 13 Prozent mehr als im Jahr 2011. Am besten verdienen übrigens Chefärzte in Süddeutschland: Durchschnittlich 14.292 Euro bekommen die bayerischen und baden-württembergischen Mediziner pro Monat.
Platz zehn: Der Projektmanager
Laut den Daten der Online-Plattform für Gehaltsvergleiche Personalmarkt.de und des Statistikdienstes Statista verdienten Projektmanager im Schnitt 7323 Euro brutto im Monat. Das reicht für Platz zehn des Gehälterrankings. Allerdings gibt es bei den Gehältern sowohl regionale als auch geschlechtsspezifische Unterschiede: So verdienten Projektmanager im Schnitt 10.400 Euro, Projektmanagerinnen dagegen nur 6358 Euro.
Seit dem Jahr 2011 ist das Gehalt innerhalb dieser Berufsgruppe um 9,9 Prozent gestiegen.
Dass der eine Mitarbeiter besser bezahlt wird als der andere, erscheint zunächst mal als Ungerechtigkeit. Moralisch zu rechtfertigen ist die Ungleichheit in modernen, demokratischen Gesellschaften nur durch unterschiedliche Leistungen. Und mikroökonomisch zu begründen sind ungleiche Vergütungen nur durch den Anreiz zur Mehrleistung, den sie aussenden sollen. Tatsächlich tun sie das allerdings wohl nicht, zumindest nicht in der Mehrzahl der Unternehmen. Das legen jetzt Studien von Aon Hewitt nahe, die ein bedenkliches Licht auf die Vergütungspraxis in europäischen und multinationalen Unternehmen werfen.
Nur 58 Prozent der Verantwortlichen in den Unternehmen können bestätigen, dass deren Vergütungssystem die Mitarbeiter motiviere und zu mehr Engagement bewege. Obwohl dies und die Möglichkeit, Talente anzulocken und zu halten, als oberstes Ziel der Gesamtvergütung genannt wird. Die Studienautoren sprechen daher von einer Fehlallokation. "Die wenigsten wissen, was ihre Arbeitskräfte wirklich wollen", sagt Marco Reiners, Vergütungsexperte bei Aon Hewitt. 40 Prozent befragen ihre Mitarbeiter. "Viele befragen sie zwar, schaffen es aber nicht, die tatsächlichen Präferenzen zu eruieren."
Die meisten Personal-Fachleute hätten zwar die Bedeutung von Gesamtvergütungsstrategien erkannt, was man an den hohen Investitionen in diese Strategien erkenne. Der Misserfolg liegt, so die Autoren des "Total Rewards Survey", vor allem an der fehlenden Verknüpfung der Vergütungssysteme mit den Unternehmenszielen (44 Prozent), der unzureichenden Qualitätskontrolle (63 Prozent) und der Ignoranz gegenüber Mitarbeiterwünschen (72 Prozent). So sagt knapp die Hälfte der Befragten in multinationalen Unternehmen, dass sie keine validen Daten zu diesen Wünschen haben, und nicht verstehen, inwiefern und warum sich diese von Region zu Region unterscheiden. Ein weiteres Manko liegt nach der "Total Compensation"- Studie in der Art und Weise, wie die Gesamtvergütung den Mitarbeitern erklärt wird: Nur die Hälfte der Befragten hält diese für effektiv. "Das bedeutet, dass viele Mitarbeiter entweder nicht wissen oder nicht wirklich verstehen, was ihnen das Unternehmen bietet", so Reiners. "Dass der positive Effekt auf Engagement und Motivation ausbleibt, ist kein Wunder."
Für den Erfolg eines Vergütungssystems sei neben offener Information der Mitarbeiter vor allem wichtig, dass sie vergleichend befragt und ihr Antwortverhalten genau beobachtet werde. Unternehmen könne es so gelingen, "das bestmögliche Paket für die Mitarbeiter anhand ihrer tatsächlichen Wünsche zu schnüren". Bisher stehen allerdings die Kosten bei der Entscheidungsfindung für Gesamtvergütungsstrategien unangefochten auf Platz Eins. 86 Prozent der Befragten im "Total Reward Surveys" berücksichtigen sie als Faktor, nur 43 Prozent die Präferenzen der Mitarbeiter. Das liegt nach Reiners Ansicht vor allem daran, dass die meisten Unternehmen (66 Prozent) den Erfolg ihrer Vergütungsstrategie vor allem an der Kostenveränderung messen, während nur nur 33 Prozent die Mitarbeiterzufriedenheit beachten. Je knapper die gesuchten Mitarbeiter tatsächlich werden, desto weniger werden sich Unternehmen solche Prioritäten leisten können.























