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Managerinnen: BMW und Henkel

Managerinnen: Diese Frauen sollte man im Auge behalten

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BMW und Henkel

Heike Schneeweis
Heike Schneeweis hat von der Pike auf gelernt, in einer Lackiererei und bald vielleicht im BMW Vorstand.

Heike Schneeweis - BMW

Sie könnte bei der nächsten Umbesetzung in den BMW-Vorstand aufrücken: Die 49-jährige Betriebswirtin Heike Schneeweis ist bei dem Münchner Autobauer für die Personalbetreuung von weltweit 100 000 Beschäftigten verantwortlich. Personalmanagerin Schneeweis, verheiratet, ein Kind, zeigt schon lange, dass Karriere und Familie vereinbar sind. Sie hat für BMW Ende der Neunzigerjahre die Vertriebsgesellschaft in Thailand aufgebaut – und ist am Wochenende zu ihrem Mann gependelt, der damals in Indien arbeitete.

Fachlich kompetent

Als Personalchefin im britischen Oxford absolvierte sie auch eine Schichtwoche in der Lackiererei. Für Schneeweis käme das Vorstandsressort Personal infrage. Der derzeitige Amtsinhaber Harald Krüger ist jedoch selbst erst 46 Jahre alt. Bei der Besetzung muss die Bayerin womöglich mit Hildegard Wortmann, 45, konkurrieren, die das Produktmanagement bei BMW verantwortet. Wegen ihrer fachlichen Erfahrung soll Schneeweis jedoch gegenüber Wortmann die besseren Karten haben.

Tina Müller - Henkel

 Tina Müller
Die Lockenmähne der Schönheitsbranche: Tina Müller

In der Schönheitsbranche findet kaum eine Preisverleihung, Podiumsdiskussion oder Buchpräsentation ohne die 43-Jährige mit der Lockenmähne statt: Tina Müller gilt als das Gesicht von Schwarzkopf, der Henkel-Haarpflege-Sparte. Die studierte Betriebs- und Volkswirtin aus Bad Neuenahr ist seit 16 Jahren bei Henkel. Seit 2006 sitzt Müller im Direktorium des Waschmittel- und Kosmetikkonzerns – bis vor Kurzem gemeinsam mit Kathrin Menges, die den Sprung in den Konzernvorstand im September schaffte. Müller führt das globale Haar-, Gesichtspflege- und Mundpflegegeschäft mit Marken wie Schwarzkopf und Theramed und zeichnet damit für 1,6 Milliarden Euro Umsatz verantwortlich. Die umtriebige Managerin gilt als mögliche Alternative zu Henkel-Kosmetikvorstand Hans van Bylen, dessen Vertrag 2012 ausläuft.

Die Ausnahme

Mit einem Frauenanteil von 30 Prozent bei den Top-Positionen steht Henkel besser da als viele deutsche Konzerne. Auch dass mit Simone Bagel-Trah, der Ururenkelin von Firmengründer Fritz Henkel, eine Frau an der Spitze des Aufsichtsrats sitzt, macht Henkel unter den Dax-Unternehmen zu einer Ausnahmeerscheinung.

1 KommentarAlle Kommentare lesen
  • 30.12.2011, 13:25 UhrAnonymer Benutzer: Huch

    ich lach mich schlapp .... "Mensch ist vom Fach: Im Verdi-Bundesvorstand hat sie sich auf Finanzdienstleister spezialisiert, zuletzt koordinierte sie den Postbank-Warnstreik." wie geil ist das denn .... Mensch hat als Gewerkschaftssekretärin und in sozialpsychatrischen Einrichtungen gearbeitet .... voll kompetent in Finanzangelegenheiten .....

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