Managerinnen: Frauen führen besser als sie denken

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Managerinnen: Frauen führen besser als sie denken

Die Köpfe und Herzen der Mitarbeiter zu gewinnen ist das Managementgebot von morgen. Viele führende Frauen beherrschen es heute schon. Was dazu gehört, schreibt Ilona Bürgel in einem Gastbeitrag.

Montagmorgen. Sie haben gut geschlafen und freuen sich auf die neue Arbeitswoche. Ihre Mitgeschäftsführerin hat den Bruttoinhouseglücksreport unter dem Arm und fragt Sie nach dem Befinden Ihrer Mutter, während Sie in Ruhe zum ersten Meeting des Tages gehen. Ihre Vertriebsmannschaft ist nicht nur anwesend, sondern gesund und fit. Sie beginnen das Treffen mit der Auswertung der Erfolge der letzten Woche.

Albtraum oder Vision? Sind Sie dabei? Falls nicht, sollten Sie besser umdenken. Denn der Erfolg Ihres Unternehmens wird heute schon nicht durch Technologievorsprung oder Pünktlichkeit entschieden, sondern durch das, was sich in den Köpfen und Herzen Ihrer Mitarbeiter abspielt. Und dafür haben Frauen eine gute Hand.

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Dr. Ilona Bürgel ist Psychologin, Autorin und persönlicher Coach. Quelle: Presse

Dr. Ilona Bürgel ist Psychologin, Autorin und persönlicher Coach.

Bild: Presse

Der Versuch der deutschen Unternehmen, Mitarbeiter zu Höchstleistungen zu „motivieren“, ist an seine Grenzen gekommen: Viele haben die innere Kündigung abgegeben, die Engagierten brennen aus. Technische Ressourcen wurden besser gepflegt als menschliche.

Wenn das, was wir tun, nicht mehr bringt, was es soll, müssen wir etwas anderes tun. So wurde in einer Metaanalyse von Sonja Lyubomirsky wissenschaftlich nachgewiesen, dass Wohlbefinden die Arbeitsproduktivität besser vorhersagt als die Freude an der Arbeit. Selbst wenn die Arbeit keinen Spaß macht, wird jemand, dem es gut geht, sie besser erledigen als jemand, dem es schlecht geht, dessen Lieblingsarbeit!

Die Gallup-Gruppe um Tom Rath hat in weltweiten Studien herausgefunden, dass es fünf Arten von Wohlbefinden gibt. Das Tätigkeitswohlbefinden, soziales, finanzielles, physisches und Gemeinschaftswohlbefinden. Schätzen Sie doch einmal, welches davon den größten Einfluss auf Ihr gutes Lebensgefühl hat? Das, worauf wir wohl als letztes gewettet hätten: Die Tätigkeit! Wer sich mit seiner Tätigkeit wohl fühlt, hat eine doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit für ein gutes Gesamtwohlbefinden.

Erfolgstipps Karrierestrategien für Frauen

Wie haben es Top-Managerinnen und Unternehmerinnen nach oben geschafft? Die wichtigsten Erfolgstipps von Frauen für Frauen.

Kathrin Menges, 48, ist seit Oktober 2011 Personalvorstand bei Henkel. Quelle: Presse

Management ist ganz neu gefordert: Ulrike Stilijanow hat im Stressreport 2012 wichtige gesundheitsfördernde Führungsmerkmale herausgearbeitet: Unterstützung, Mitbestimmung, Anerkennung, Wertschätzung. Mitarbeiter, die angeben, häufig unterstützt zu werden, geben weniger körperliche Beschwerden an.

Frauen sind beim Faktor Mensch einen Schritt voraus. Nach einer Befragung des Unternehmerinnenverbandes gaben weibliche Führungskräfte an, dass sie zur Mitarbeiterbindung Weiterbildungen und Maßnahmen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzten würden. Männer arbeiten eher mit Boni, Gehaltserhöhungen und Dienstwagen.

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