Steckbrief: Unternehmensberater

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Steckbrief: Unternehmensberater

Was muss ich mitbringen? Wie stressig wird es? Und was kann ich verdienen? Der Branchen-Steckbrief 'Unternehmensberater'.

Was muss ich mitbringen?

Ausgezeichnete Noten und Studienabschlüsse, Auslandserfahrung, Praktika bei renommierten Unternehmen und sehr gute Englischkenntnisse sind Mindestvoraussetzung, um in der Branche Fuß zu fassen. Dazu kommen hoher Leistungswille, eine überdurchschnittliche Belastbarkeit und Flexibilität – lange Arbeitstage und oft wechselnde Projekte fordern ihren Tribut.

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Berater müssen schon in jungen Jahren als Persönlichkeit überzeugen – deshalb ist sicheres Auftreten, ausgeprägtes Teamwork und die Fähigkeit, auch unter Zeitdruck klar zu kommunizieren unerlässlich. Probleme sollen analytisch angegangen werden, Querdenken ist dabei nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Größere Offenheit zeigen die Berater mittlerweile bei der Studienrichtung: Zwar dominieren noch immer die Absolventen der Wirtschaftswissenschaften das Bewerberfeld. Doch die Häuser suchen auch Kandidaten anderer Fachrichtungen, besonders gefragt sind Ingenieure, Informatiker und Naturwissenschaftler, aber auch Geisteswissenschaftler haben mittlerweile reelle Chancen.

Wirtschaftsprüfer und Berater Für wen sich der Einstieg lohnt

Sinkende Honorare, angekratztes Image, zwei Branchen im Umbruch: warum und für wen sich der Einstieg bei Beratern und Wirtschaftsprüfern trotzdem lohnt.

Steile Lernkurve: Als Beraterin wollte Christiane Bergner, 27, nie arbeiten – nach dem Studium stieg die Romanistin bei Branchenprimus McKinsey ein. Quelle: Wolf Heider-Sawall für WirtschaftsWoche

Wie stressig wird es?

Der Einstieg bei einem Beratungsunternehmen gleicht dem Sprung ins kalte Wasser: In aller Regel werden Junior Consultants nicht langsam eingearbeitet, sondern gleich mit einem Team zum ersten Job geschickt – learning by doing ist angesagt. Aber auch wer schon länger an Bord ist, muss sich stetig weiterentwickeln. Oft öffnet erst ein MBA- oder Doktor-Titel den Weg nach oben. Hier helfen die Consultingfirmen mit Auszeiten vom Job.

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Was kann ich verdienen?

Wer als Junior Consultant einsteigt, kann laut BDU mit einem Jahresgehalt von rund 45.000 Euro rechnen. Finanzielle Unterschiede zwischen mittelständischen und großen Beratungsunternehmen machen sich vor allem ab Partnerebene bemerkbar. Am besten werden Naturwissenschaftler vergütet, gefolgt von Juristen, Ingenieuren, Informatikern und Betriebswirten.

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