Steckbrief: Wirtschaftsprüfer

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Steckbrief: Wirtschaftsprüfer

Was muss ich mitbringen? Wie stressig wird es? Und was kann ich verdienen? Der Branchen-Steckbrief 'Wirtschaftsprüfer'.

Was muss ich mitbringen?

Wirtschaftsprüfer sind rare Spezialisten: Bundesweit gibt es nur 14.000 Examinierte. Die Ausbildung gilt durch die extrem schwierigen Examensprüfungen als sehr anspruchsvoll, abgefragt wird umfangreiches Wissen aus den Bereichen Ökonomie und Jura.

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Lange galten Wirtschaftsprüfer als staubtrockene Erbsenzähler. Und natürlich ist auch heute noch eine hohe Affinität zu Zahlen und Rechenmodellen Voraussetzung für den Einstieg in die Branche. Doch die Geschäftsfelder der Gesellschaften weiten sich – und damit das Anforderungsprofil an Bewerber. Überdurchschnittliche Leistungen im Studium, Praktika bei einschlägigen Unternehmen, Auslandserfahrung und Englischkenntnisse sind Pflicht, dazu erwarten immer mehr Häuser erste Kenntnisse aus den Bereichen Strategie- und Steuerberatung.

Berufsfelder unter der Lupe Karriere als Wirtschaftsprüfer

Trotz Finanzkrise und Imageeinbußen bleibt der Arbeitsmarkt für Wirtschaftsprüfer attraktiv. Die Branche ist krisensicher, die Stellenangebote zahlreich. Die Einstiegsgehälter für Absolventen können sich sehen lassen.

Wirtschaftsprüfer untersuchen nicht nur Bilanzen - ihre Tätigkeit kann vielseitig sein. Foto: Fotolia

Ebenfalls zentral: die hohen ethischen Ansprüche an den Beruf. Wirtschaftsprüfer müssen besonders gewissenhaft arbeiten und unabhängig, unbefangen und unparteiisch kontrollieren. Ehrlichkeit und Verschwiegenheit sind Grundlagen des Geschäfts.

Wirtschaftsprüfer sollten auch in der Lage sein, unangenehme Fragen zu stellen, vor allem gegenüber deutlich höherrangigen Mitarbeitern des Mandanten. Ein seriöses, freundliches und unbestechliches Auftreten ist daher sehr wichtig.

Wie stressig wird es?

Die Arbeitsbelastung in der busy season im Winter ist hoch, dann reisen Prüfer nicht weniger als Berater. Dafür können sie es im Sommer meist etwas entspannter angehen – oder sich auf das Examen vorbereiten. Die Prüfgesellschaften übernehmen dafür oft die Kosten und gewähren Auszeiten – gebüffelt wird aber weitestgehend in der Freizeit. Deshalb sind Disziplin und Durchhaltevermögen wichtig.

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Beste Aussichten auf eine Einstellung haben BWL-Studenten, empfehlenswert ist eine Vertiefung in den Bereichen Rechnungswesen, Finanzen, Steuern oder Controlling. Nur 15 Prozent der Mitarbeiter kommen aus anderen Fächern – vor allem Juristen und Volkswirtschaftler haben Chancen.

Was kann ich verdienen?

Einsteiger verdienen in den ersten drei Berufsjahren im Schnitt knapp 64.000 Euro.

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