Studie: Die Unternehmenskultur muss stimmen

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Studie: Die Unternehmenskultur muss stimmen

Glaubwürdige Werte sind die Basis für wirtschaftlichen Erfolg. Dazu müssen sie offen kommuniziert, verstanden und gelebt werden. Das gilt insbesondere für das Führungspersonal.

„Unternehmenskultur ist keine Nettigkeit.“ Zu dieser Erkenntnis kommt ComTeam-Vorstand Lorenz Forchhammer nach Auswertung der Online-Studie „Erfolgsfaktor Unternehmenskultur“, an der 548 Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen im deutschsprachigen Raum teilgenommen haben. Es war bereits die zehnte Studie dieser Art, die das Beratungsunternehmen durchgeführt hat.

Richtig loben

  • Ehrlich sein!

    Ein grundloses Lob geht nach hinten los. Es klingt wie Spott. Man nimmt Lob nur von einem Menschen an, dessen Kompetenz feststeht, und von dem man bei schlechter Leistung auch kritisiert worden wäre. Also sollte der Lobende nicht übertreiben. Bei der Formulierung des Lobes, sollten die erzielten Erfolge genau benannt werden.

  • Gefühl zeigen!

    Ein glaubwürdiges Lob muss echte Begeisterung des Lobenden spürbar machen. Coolness ist in diesem Fall unangebracht.

  • Keine Vergleiche!

    Gute Pädagogen loben die jeweiligen Fortschritte jedes Einzelnen und vermeiden Vergleiche. "Paul, Du bist fast so gut wie der Peter", wirkt eher demotivierend.

  • Keine Einschränkungen!

    Angehängte Kritik macht jedes Lob klein. Auf entwertende Worte wie „aber“ und „eigentlich“, sollte ein Lobender verzichten.

Wichtigster Faktor für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist demnach der Umgang mit Führung. Eng damit verbunden und ähnlich bedeutsam sind Anerkennung und Kritik. Hier gibt es jedoch noch einigen Nachholbedarf. Während nur ein Drittel der Befragten mit dem Maß an Lob und Anerkennung zufrieden ist, das ihm zu Teil wird, geben 45 Prozent an, häufig kritisiert zu werden. Forchhammer spricht von einer „prekären Situation“ und rät den Führungskräften: „Der Chef muss ein Mutmacher sein und nützliche Rückmeldungen geben.“

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Ein Großteil der Mitarbeiter hadert nicht mit dem Prinzip einer klaren Hierarchie. Im Gegenteil: Sie wünschen sich, dass die Führungsrolle von ihren Vorgesetzten aktiv und konsequent gelebt wird. Aber nur knapp 40 Prozent der Befragten sind mit dem Führungsstil in ihrem Unternehmen zufrieden. Der Umgang miteinander aber muss auf verlässlichen und gemeinsamen Werten aufbauen. Unsicherheit hingegen schadet der Unternehmenskultur.

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